Horrorhaus Höxter

Als Kriminalfall Höxter oder Horrorhaus Höxter wird ein deutscher Kriminalfall bezeichnet, bei dem ein Paar aus Höxter-Bosseborn per Kontaktanzeigen Frauen zu sich auf ein Bauerngehöft lockte und über längere Zeit schwer misshandelte, was in mindestens zwei Fällen zum Tod der Opfer führte. 

Wo das Horrorhaus stand, ist am Dienstag schon viel Nichts zu sehen. - Svenja Ludwig
Höxter

Der Tag danach: Was bleibt vom Horrorhaus in Höxter?

Zwei von drei Gebäuden auf dem Grundstück am Saatweg Nummer 6 sind dem Erdboden gleichgemacht. Einige Altlasten treten dabei zutage.

Das Horrorhaus von Bosseborn wird abgerissen. - Thomas Kube
Höxter

"Gut, dass es weg ist": Nachbarn froh über Horrorhaus-Abriss in Höxter

Das Haus ist dem Erdboden gleichgemacht. Daran, dass das so lange wie möglich im Geheimen bleibt, hat Bürgermeister Daniel Hartmann akribisch gearbeitet.

Am frühen Montagmorgen beginnt der Abriss des Horrorhauses in Bosseborn. - Thomas Kube
Höxter

Abriss: Das "Horrorhaus von Höxter" ist Geschichte

Am frühen Montagmorgen beginnen die Abrissarbeiten im Saatweg Nummer 6 im Höxteraner Ortsteil Bosseborn.

Für die Nachbarn ist das "Horrorhaus" ein Schandfleck für Bosseborn. - David Schellenberg
Höxter

Horrorhaus von Höxter: Ausschuss des Landtages stimmt dem Verkauf zu

Damit ist die Immobilie aber noch lange nicht im Eigentum der Stadt, erklärt der Bürgermeister. Was noch passieren muss.

Wilfried und Angelika W. haben im „Horrorhaus von Höxter" getötet. - WDR
Höxter

Doku-Reihe zum Horrorhaus in Bosseborn: „Opfer erinnerte an KZ-Häftling“

Eine dreiteilige Dokumentation gewährt erschütternde Einblicke ins Horror-Haus von Bosseborn. Vor allem Angelika W. ist immer wieder Thema.

"Das Horrorhaus von Höxter": Die dreiteilige Serie ist ab Montag, 6. Dezember, in der ARD-Mediathek zu sehen. - Foto: WDR
Höxter

"Die Frauen und ihre Folterer": Serie über Horrorhaus von Höxter startet

Mit einem Dreiteiler will der Sender den Fokus auf die Opfer richten. Dabei wird auch die Wahrnehmung des Hauses vor Ort in Bosseborn thematisiert.

Das Horrorhaus in Höxter-Bosseborn war in diesem Jahr immer wieder von Fernsehteams besucht worden. Eine Mini-Dokuserie des WDR über die Vorfälle dort soll zuerst online gezeigt werden. - David Schellenberg
Höxter

„Das kann man sich gar nicht vorstellen“: WDR-Miniserie über das Horrorhaus

Die Autorin will die Leiden der Opfer in den Mittelpunkt stellen. Warum der Sender sich weiter fürs Haus interessiert – und wie Anwohner reagierten.

Das Haus in Bosseborn, das durch Angelika und Wilfried W. zum Tatort wurde, soll nach dem Willen der Stadt Höxter abgerissen werden. - Jens Reddeker
Höxter

„Horrorhaus“-Fall von Bosseborn demnächst auch bei Sky

Sky bringt den True-Crime-Podcast „Verbrechen von nebenan" ins TV. Darin behandelt eine Folge auch das Horrorhaus in Bosseborn und die Verbrechen von Winfried und Angelika W..

Der kleine Hof in Bosseborn wurde durch Angelika und Wilfried W. zum Tatort. - Jens Reddeker
Streaming

Fall Bosseborn wird Thema in True-Crime-Reihe

Nur durch Zufall wurden im Jahr 2016 die erschreckenden Taten von Wilfried und Angelika W. bekannt. Ein neues True-Crime-Format von TV Now widmet sich demnächst dem Fall Bossenborn.

Wilfried W. beim Prozess im Oktober 2018 vor dem Landgericht Paderborn.  - Wilfried Hiegemann
Höxter/ Hamm

Beschwerde zurückgezogen: Wilfried W. bleibt im Gefängnis

Nachdem aufgrund eines neuen Gutachtens seine zuvor attestierte verminderte Schuldfähigkeit in Zweifel gezogen wurde, legten W.s Anwälte zunächst Beschwerde gegen die Entscheidung ein.

Die Stadt Höxter will das "Horrorhaus" von Bosseborn kaufen und abreißen. - Schellenberg
Höxter

Stadt Höxter ist für Abriss des „Horrorhauses“

Bürgermeister und Verwaltung begrüßen die Möglichkeit des Kaufs. Die Verwaltung will die Ratsfraktionen mit einbeziehen und dann in die Verhandlungen zum Kauf des Grundstücks einsteigen.

Das "Horrorhaus" soll nun abgerissen werden können. - David Schellenberg
Höxter

Stadt Höxter kann "Horrorhaus" in Bosseborn kaufen und dann abreißen

Bis die Immobilie aber wirklich in Schutt und Asche liegt, fehlt noch etwas.

Für die Nachbarn ist das "Horrorhaus" ein Schandfleck für Bosseborn. - David Schellenberg
Höxter

"Horrorhaus“ Höxter: Stadt kann Grundstück zeitnah kaufen

Die Nachbarn wünschen sich, dass die Immobilie gekauft und dann abgerissen wird. Allerdings befindet die sich gerade in Besitz des Landes. Das sendet jetzt allerdings Signale aus.

Wilfried W. muss den Rest seiner Haftstrafe in einem normalen Gefängnis absitzen. - (Archivbild) Marc Köppelmann
Münster/Höxter

"Horrorhaus": Wilfried W. muss in den normalen Strafvollzug

Nachdem Zweifel an der verminderten Schuldfähigkeit des 50-Jährigen aufgekommen waren, hat die Strafvollstreckungskammer des Landgerichts Münster entschieden. W.s Anwalt will Beschwerde einlegen.

Wilfried W. beim Prozess im Oktober 2018 vor dem Landgericht Paderborn. - Wilfried Hiegemann
Höxter/Paderborn

"Horrorhaus": Erwartet Wilfried W. die Sicherungsverwahrung?

Sollte W. in den normalen Strafvollzug verlegt werden, könnte die Staatsanwaltschaft Paderborn Sicherungsverwahrung für den 50-Jährigen beantragen. Was der zuständige Oberstaatsanwalt vorhat.

Wilfried W. bei seiner Urteilsverkündung im Oktober 2018 vor dem Landgericht Paderborn. - Wilfried Hiegemann
"Horrorhaus von Höxter"

Zweifel an Wilfried W.s verminderter Schuldfähigkeit

Experten aus der forensischen Klinik, in der W. aktuell seine Haftstrafe absitzt, melden Zweifel an der Einschätzung an. War der 50-Jährige doch schuldfähig und täuschte das Paderborner Landgericht?

Der Saatweg Nummer 6 in Höxter-Bosseborn, das sogenannte "Horrorhaus". - Christian Weische
Höxter

Warum das "Horrorhaus" in Bosseborn immer noch steht

Die Stadt Höxter soll Grundstück und Immobilie kaufen und abreißen. Einen entsprechenden Beschluss des Ortsausschusses gibt es. Bürgermeister Alexander Fischer weißt Vorwürfe der CDU zurück.

Wilfried W. ist in einer Klinik untergebracht. - picture alliance / Bernd Thissen/dpa
Bosseborn

"Horrorhaus"-Prozess: Psychiater erstellt neues Gutachten über Wilfried W.

Der Bosseborn-Prozess sorgte bundesweit für Aufsehen. Dem Hauptangeklagten wurde damals eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit attestiert. Doch daran scheint es Zweifel zu geben.

Wilfried W. wurde 2018 zu elf Jahren Haft verurteilt. - Symbolbild: Wolfgang Rudolf
Höxter

Folterpaar von Bosseborn: Wilfried W. ist einen Teil der Schulden los

Nach sechs Jahren ist jetzt ein privates Insolvenzverfahren des 49-Jährigen zu Ende gegangen. Vollständig schuldenfrei ist er aber wohl noch nicht.

Kennt die Psyche der Psychopathen: Kriminalpsychologin Lydia Benecke referiert in Beverungen. - Burkhard Battran
Beverungen

Lydia Benecke erklärt in Beverungen wie Psychopathen ticken

"Ich bin das, was man einen Grufti nennt. Aber wir sind keine Satanisten, sondern haben einfach nur eine ästhetische Vorliebe für düstere Dinge”, sagte Kriminalpsychologin Lydia Benecke in Beverungen.

Angelika W. wurde vom Landgericht Paderborn zu 13 Jahren Haft verurteilt. - Marc Köppelmann (Archivbild)
Höxter/Paderborn

Bosseborn-Prozess: Angelika W. verzichtet auf Revision

Nach der Verurteilung zu 13 Jahren Haft im Prozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter akzeptiert  Angelika W. die Entscheidung des Gerichts.

Wilfried W. mit seinem Verteidiger Carsten Ernst. - Wilfried Hiegemann
Höxter

Wilfried W. beginnt Therapie in geschlossener Einrichtung

Wilfried W., der wegen Mordes durch Unterlassen verurteilte Täter im Horrorhaus von Bosseborn, ist seit dem Wochenende in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht.

In dem Haus in Höxter-Bosseborn sollen jahrelang Frauen schwer misshandelt worden sein. - Jens Reddeker
Höxter

Anwohner wollen offenbar das "Horrorhaus" von Höxter kaufen

Das sogenannte "Horrorhaus" von Höxter wollen Anwohner offenbar ersteigern, um es anschließend abreißen zu lassen - so wolle man verhindern, dass in Zukunft weitere Schaulustige nach Bosseborn reisen.

Ohne Mitleid: Angelika W. sieht sich selbst als Opfer ihres Ex-Mannes und Mitangeklagten Wilfried W. - Wilfried Hiegemann
Bosseborn-Prozess

Angelika W. hat den Gerichtssaal ein letztes Mal als Bühne genutzt

Als am 59. Tag im Bosseborn-Prozess Angelika W. das letzte Wort als Angeklagte ergriff, nutzte sie zum Abschluss noch einmal Saal 205 als Bühne und brachte damit die Nebenkläger an die Grenzen ihrer Geduld.

Aufmerksam: Nebenklägerin Sigrid Kamisch war an vielen Prozesstagen dabei. Sie saß den Angeklagten gegenüber. - Wilfried Hiegemann
Höxter/Paderborn

Was die Mutter eines Opfers nach zwei Jahren Bosseborn-Prozess sagt

Sigrid Kamisch musste hören, dass ihre Tochter Annika in dem Haus, das als „Horror-Haus" bekannt wurde, psychisch und körperlich gequält wurde, zu Tode kam. Was sagt sie heute, kurz vor dem Urteil?

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