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Torschützen: SCP-Neuzugang Marcel Hilßner (r.) und der Sandhausener Rurik Gislason trafen im zweiten Test. - © Wilfried Hiegemann
Torschützen: SCP-Neuzugang Marcel Hilßner (r.) und der Sandhausener Rurik Gislason trafen im zweiten Test. | © Wilfried Hiegemann

SC Paderborn SC Paderborn gewinnt und verliert in zwei Testspielen gegen Sandhausen

Ein wichtiger Angreifer feiert beim Testmarathon nach Verletzungspause sein Comeback

Jochem Schulze
19.07.2019 | Stand 19.07.2019, 18:37 Uhr

Paderborn. Mit einem Doppeltest über jeweils 90 Minuten gegen den Zweitligisten SV Sandhausen hat der SC Paderborn die erste Phase der Vorbereitung beendet. Der Erstligaaufsteiger gewann am Freitag im Trainingszentrum an der Lise-Meitner-Straße die erste Partie mit 2:1 (2:0) und zog in der zweiten Begegnung mit 2:3 (0:2) den Kürzeren. Anschließend verabschiedeten sich alle Akteure in vier freie Tage. „Es war wichtig, dass so viele Spieler wie möglich über eine lange Distanz gehen konnten", erklärte Steffen Baumgart die etwas ungewöhnliche Ansetzung im nicht-öffentlichen Rahmen. Paderborns Cheftrainer brachte 26 Akteure zum Einsatz; 18 spielten auch durch. Sven Michel stand nach seiner Wadenverletzung erstmals wieder für eine gute halbe Stunde auf dem Feld. „Ich freue mich, dass er wieder dabei ist", sagte Baumgart über den Angreifer, der im ersten Spiel für Babacar Gueye gekommen war. Marlon Ritter verwandelt Strafstoß sicher In diesem Test hatten Sebastian Vasiliadis (10.) und Kai Pröger (45.) den SCP mit 2:0 in Führung gebracht. Sandhausens Enrique Pena-Zauner (81.) schwächte ab. Beim Stand von 1:0 parierte Paderborns Torhüter Jannik Huth einen Foulelfmeter von Aziz Bouhaddouz. Aus einem Strafstoß resultierte auch das erste SCP-Tor im zweiten Spiel. Marlon Ritter (76.) verwandelte nach einem Foul an Ben Zolinski sicher. Zuvor jedoch hatten der flinke Mario Engels (29. und 34.) sowie Rurik Gislason (51.) die Gäste mit 3:0 in Front geschossen. Paderborns Neuzugang Marcel Hilßner (87.) traf nach Ritter-Vorarbeit zum Endstand. "Hätten höher gewinnen können" „Im ersten Spiel hätten wir vielleicht höher gewinnen können. In der zweiten Partie haben wir uns nach dem 0:3 wieder gut rangearbeitet", erklärte Baumgart, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Sebastian Schonlau (Fuß) und Jan-Luca Rumpf (Sprunggelenk) auf der Manndeckerposition ein Personalproblem lösen musste. So spielten neben Christian Strohdiek die jungen SCP-Eigengewächse Justin Reineke und Jesse Tugbenyo für jeweils 45 Minuten in der Abwehrzentrale.

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