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Historische Grabsteine: Auf dem Friedhof Hövelhof sind 94 Insassendes britischen Internierungslagers Staumühle begraben. Wie in Stukenbrock entstand auch dieses Lager dort, wo vorher tausende sowjetische Kriegsgefangene festgehalten wurden und starben. - © Foto: Kerstin Schulte
Historische Grabsteine: Auf dem Friedhof Hövelhof sind 94 Insassendes britischen Internierungslagers Staumühle begraben. Wie in Stukenbrock entstand auch dieses Lager dort, wo vorher tausende sowjetische Kriegsgefangene festgehalten wurden und starben. | © Foto: Kerstin Schulte

Schloß Holte-Stukenbrock Die dreifache Vergangenheit von Stalag 326

Historie des Stukenbrocker Lagers: In einer Konferenz an der Uni Bielefeld befassen sich Historiker mit der Internierung von NS-Funktionären durch die Briten nach dem Ende des Krieges

Lothar Schmalen
27.09.2019 | Stand 27.09.2019, 22:47 Uhr

Bielefeld. Die geplante Gedenkstätte Stalag 326 in Stukenbrock nimmt immer konkretere Formen an. An der Bielefelder Uni hat am Freitag eine Konferenz von Historikern zur Geschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit auf dem Gelände des großen NS-Lagers für sowjetische Kriegsgefangene begonnen. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen die Internierungslager der Alliierten für NS-Funktioniere in Stukenbrock auf dem Stalag-Gelände („Eselheide") und in Hövelhof („Staumühle") und die Heimführung der überlebenden sowjetischen Soldaten in die damalige UdSSR.

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