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Andreas Zick, Konflikt- und Gewaltforscher der Universität Bielefeld, ist einer der Autoren der Studie. - © picture alliance/dpa
Andreas Zick, Konflikt- und Gewaltforscher der Universität Bielefeld, ist einer der Autoren der Studie. | © picture alliance/dpa
Studie

Konfliktforscher Zick: Verschwörungsmythen befeuern Geschichtsrevisionismus

Menschen, die Verschwörungserzählungen glauben, entlasten eher die Bevölkerung während der NS-Zeit von Verantwortung und setzen das Leiden der NS-Opfer mit dem der Täter gleich.

05.05.2021 | Stand 05.05.2021, 14:46 Uhr

Berlin/Bielefeld (epd). Anhänger von Verschwörungsmythen sind laut einer Untersuchung historisch oft weniger gut informiert und neigen stärker zu revisionistischen Perspektiven auf die Zeit des Nationalsozialismus. Zu diesem Ergebnis kommt der am Mittwoch in Berlin vorgestellte „Multidimensionale Erinnerungsmonitor MEMO 2021" der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft".

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