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Im vergangenen Herbst führte die Polizei eine Razzia in der Einrichtung in Bad Oeynhausen durch. - © (Archivbild): Thorsten Gödecker
Im vergangenen Herbst führte die Polizei eine Razzia in der Einrichtung in Bad Oeynhausen durch. | © (Archivbild): Thorsten Gödecker

Bad Oeynhausen Wittekindshof verspricht nach schweren Vorwürfen "schonungslose Aufklärung"

Der Vorstand Dierk Starnitzke erläutert die Reihe an Maßnahmen, die künftig unrechtmäßige Freiheitsbeschränkungen von Bewohnerinnen und Bewohnern verhindern soll.

12.01.2021 | Stand 14.01.2021, 11:07 Uhr

Bad Oeynhausen. Nach Polizei und Staatsanwaltschaft nimmt nun auch die Diakonische Stiftung Wittekindshof zu den Ermittlungsverfahren gegen 145 Mitarbeiter aus dem bereits aufgelösten Wittekindshofer Geschäftsbereich 4 Stellung. In einer Pressemitteilung verspricht Pfarrer Dierk Starnitzke, Vorstand der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, nicht nur die "schonungslose Aufklärung", sondern stellt auch weitere strukturelle Veränderungen in Aussicht. Unter anderem kündigt er die Einrichtung einer zusätzlichen externen Beschwerdestelle an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben derzeit gegen 145 Mitarbeiter wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung und gefährlichen Körperverletzung gegen Bewohner aus der "heilpädagogischen Intensivbetreuung".

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