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Nach den bisherigen Vorstellungen der Stadt und des Kuratoriums soll der Altbau mit dem Türmchen künftig nicht mehr für schulische Zwecke des ESG genutzt werden. - © Jens Redecker
Nach den bisherigen Vorstellungen der Stadt und des Kuratoriums soll der Altbau mit dem Türmchen künftig nicht mehr für schulische Zwecke des ESG genutzt werden. | © Jens Redecker
Gütersloh

Scharfe Kritik an Stadt Gütersloh beim Umgang mit Sanierung des ESG

Den geplanten Verzicht auf einen Architektenwettbewerb vor der Sanierung des ESG kritisiert das Forum Baukultur äußerst scharf. Es zieht zugleich eine Parallele zu einem weiteren Vorhaben.

Rainer Holzkamp
15.09.2021 | Stand 15.09.2021, 08:25 Uhr

Gütersloh. Außerordentlich heftige Kritik hat das Forum Baukultur OWL mit Sitz in Bielefeld an der Stadt Gütersloh im Zusammenhang mit der Sanierung des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums (ESG) geäußert. Auslöser ist der geplante Verzicht auf einen vorgeschalteten Architektenwettbewerb. „Zuerst die ehemalige Wurstfabrik Marten und nun der zweite Coup: Sollen zuerst 1,3 Hektar innerstädtischer Fläche allein nach dem Willen eines Investors bebaut werden (immerhin darf die Öffentlichkeit über den Entwurf mitreden), so steht diesmal eine öffentliche Investition von 45 Mio. Euro an. Und wieder heißt es, keine Zeit, zu aufwändig und außerdem zu kompliziert."

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