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Engagierter Auftritt: SCP-Stürmer Khiry Shelton, der hier gegen Rödinghausens Patrick Kurzen zum Abschluss kommt, sammelte im DFB-Pokalspiel weitere Pluspunkte. - © Ulrich Petzold
Engagierter Auftritt: SCP-Stürmer Khiry Shelton, der hier gegen Rödinghausens Patrick Kurzen zum Abschluss kommt, sammelte im DFB-Pokalspiel weitere Pluspunkte. | © Ulrich Petzold

SC Paderborn Shelton bleibt nun wohl doch beim SC Paderborn

Der US-Stürmer sollte eigentlich ausgeliehen werden, überzeugte aber in den letzten Spielen. Auch Collins wird dem SCP wohl erhalten bleiben

Frank Beineke
12.08.2019 | Stand 12.08.2019, 17:36 Uhr

Paderborn. Das Transferfenster schließt in Deutschland am 2. September um 18 Uhr. Es kann durchaus sein, dass sich bis dahin beim SC Paderborn in Sachen Zu- oder Abgänge nichts mehr tut. So halten die SCP-Verantwortlichen zwar weiter Augen und Ohren offen. Doch ein weiterer Neuzugang kommt laut Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono wohl nur, wenn vorher ein Spieler abgegeben wird. Derzeit sieht es aber nicht danach aus. Zwar gibt es laut Przondziono weiterhin lose Anfragen für Stürmer Khiry Shelton, der ursprünglich ausgeliehen werden sollte. So war angeblich Zweitligist Greuther Fürth an einer Verpflichtung des US-Amerikaners interessiert. Doch nun stehen die Zeichen auf Verbleib, denn Shelton konnte in den vergangenen Spielen gerade mit seiner Physis und Robustheit überzeugen. Keine neuen Anfragen in Sachen Collins Beim 3:3 gegen Bilbao hatte er eine Halbzeit lang auf dem Platz gestanden. Gegen Lazio Rom (2:4) stellte Shelton 71 Minuten lang sein Können unter Beweis. Und im DFB-Pokal-Spiel beim SV Rödinghausen (7:5 nach Elfmeterschießen) sorgte der 26-jährige Angreifer nach seiner Einwechslung in den letzten 30 Minuten der Partie durchaus für Betrieb. „Als Khiry reingekommen ist, war er einer unserer Besten", urteilte Przondziono über den Auftritt seines Stürmers gegen Rödinghausen. Auch Linksverteidiger Jamilu Collins wird dem SCP wohl die Treue halten. Ein Angebot von Besiktas Istanbul war nicht der Rede wert. Weitere Anfragen habe es nicht gegeben. „Jamilu ist glücklich hier zu sein. Er hat sich persönlich auch nie mit einem Transfer beschäftigt. Wenn sich nicht noch etwas Außergewöhnliches tut, bleibt er in Paderborn", erklärt Sportchef Przondziono.

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