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Nicht immer gehen Prostituierte freiwillig anschaffen. Manche werden dazu gezwungen. - © picture alliance/dpa
Nicht immer gehen Prostituierte freiwillig anschaffen. Manche werden dazu gezwungen. | © picture alliance/dpa

Zwangsprostitution in NRW Wenn der Loverboy plötzlich zum Zuhälter wird

Tausende junger Frauen sind auch in NRW zur Zwangsprostitution verdammt. Doch wie soll das Problem unter Kontrolle gebracht werden?

Lothar Schmalen
20.10.2020 | Stand 20.10.2020, 12:34 Uhr

Düsseldorf. Oft fängt es mit einem Flirt an der Theke an. Der Loverboy umgarnt die junge Frau und zieht sie in eine scheinbar liebevolle Beziehung. Als der Mann der 17-Jährigen den Vorschlag unterbreitet, für ihn "anschaffen" zu gehen, willigt sie aus Liebe zu ihrem Loverboy erst einmal ein und erklärt sich zur Prostitution bereit. Das verdiente Geld muss sie bei ihm abliefern. Später, als die 17-Jährige merkt, dass es dem Mann nur um das Geld geht, das sie ihm verschafft, will sie nicht mehr. Doch da wendet der Mann massive psychische und physische Gewalt an, um sein Opfer weiter zur Prostitution zu zwingen.

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