Ein typisches Wohngebiet in Ostwestfalen-Lippe: Rund um die Beethovenstraße im Tengegebiet in Schloß Holte-Stukenbrock ist der Bodenrichtwert 2021 um fast 17 Prozent von 240 auf 280 Euro pro Quadratmeter gestiegen. - © Besim Mazhiqi
Ein typisches Wohngebiet in Ostwestfalen-Lippe: Rund um die Beethovenstraße im Tengegebiet in Schloß Holte-Stukenbrock ist der Bodenrichtwert 2021 um fast 17 Prozent von 240 auf 280 Euro pro Quadratmeter gestiegen. | © Besim Mazhiqi

NW Plus Logo Immobilienmarkt Grundstückspreise in OWL rasant gestiegen - aber Trendwende droht

Steigerungen der Bodenrichtwerte um 10 bis 30 Prozent waren in der Region 2021 keine Seltenheit. Doch Experten warnen: In naher Zukunft könnte sich der Markt radikal ändern.

Martin Krause

Bielefeld. Wohngrundstücke und Bauland haben sich im vergangenen Jahr in OWL erheblich verteuert - zum Teil in atemberaubendem Tempo mit zweistelligen prozentualen Zuwachsraten. Der "Gutachterausschuss für Bodenrichtwerte im Kreis Paderborn" zum Beispiel berichtet in seinem aktuellen Grundstücksmarktbericht, dass die Preise für Wohnbauland im Mittel um 20 bis 25 Prozent gestiegen seien. Dabei seien "Bodenrichtwerterhöhungen von über 50 Prozent sowohl im südlichen als auch im nördlichen Kreisgebiet" beobachtet worden.

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