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In den Mais gemäht: Ein riesiges Labyrinth mit einer Silhouette der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg und dem Schriftzug „Fridays for Future". - © dpa
In den Mais gemäht: Ein riesiges Labyrinth mit einer Silhouette der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg und dem Schriftzug „Fridays for Future". | © dpa

Liebeserklärung an Klima-Aktivistin Landwirt fräst Thunberg und "Fridays for Future" ins Maisfeld

Fabian Herbst
12.07.2019 | Stand 12.07.2019, 18:17 Uhr

Selm. Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg und die Bewegung Fridays for Future gibt es neuerdings auch aus der Vogelperspektive: Der Landwirt Benedikt Lünemann (35) aus Selm im südlichen Münsterland hat die Wörter „Fridays for Future" und ein einfaches Abbild Thunbergs als Labyrinth in ein Maisfeld eingemäht.

Insgesamt benötige er 15 Stunden für die Aktion, erzählte  Lünemann. Das Motiv hat die Maße 180 mal 100 Meter. Das begehbare Labyrinth sei mehr als zwei Kilometer lang.

Aber wie geht sowas? „Ich mache das per GPS, ziehe eine Karte auf eine Art Wander-App", sagte Lünemann. Mit einem Balkenmäher , eine Art Rasenmäher, geht er ins Feld. Dann steckt er den ersten Punkt ab, mäht, steckt den nächsten ab, mäht und so weiter.

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Der 35-Jährige gestaltet schon seit Jahren solche Labyrinthe - 2014 war anlässlich der Fußball-WM in Brasilien die Christus-Statue in Rio de Janeiro das Motiv.

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Der Kampf um das Klima liegt dem Landwirt, der auch ein Hof-Café betreibt, besonders am Herzen: Sein Sohn David ist acht Monate alt. „Im Jahr 2100 ist er 82. Da soll er noch in einer intakten Welt mit einer intakten Umwelt leben", sagte Lünemann.

"Fridays for Future" verspricht für die Ferien: "Wir bleiben laut"

Unterdessen haben sich in einigen Städten NRWs am letzten Schultag vor den Ferien noch einmal hunderte Schüler an "Fridays for Future" beteiligt.

Trotz der Schulferien sollen die Aktionen weitergehen. So wird im Revierpark Wischlingen in Dortmund vom 31. Juli bis zum 4. August ein „Fridays for Future-Sommerkongress" organisiert. Dazu treffen sich Jugendliche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien zu Workshops und Konzerten. „Unsere Botschaft ist: Die Politik macht Ferien - wir streiken durch", sagte Aktivist Julius Obhues (16).

Auch in Düsseldorf sollen die Proteste fortgeführt werden. „Wir haben Mahnwachen und Aktionen jeden Freitag geplant", sagte Lukas Mielczarek. „Wir bleiben laut in den Ferien."

Er trat auch dem Vorwurf entgegen, am Freitag werde noch demonstriert und am Samstag flögen dann viele mit den Eltern nach Spanien oder gar nach Thailand. „Ich glaube, dass das echt nicht auf viele Leute zutrifft, die bei „Fridays for Future" aktiv sind. Das ist eine Minderheit, die da am Samstag im Flieger sitzt." Viele hätten auch ihre Eltern schon „bekehrt".

Aktivisten kündigte für den 20. September sogar den ersten bundesweiten „Fridays for Future-Generalstreik" an.

Mit Material von DPA

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