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Die aktuellen Planungen für einen zweiten Zugang zum Bahnhaltepunkt Schloß Neuhaus sind wieder Thema. - © Reinhard Rohlf
Die aktuellen Planungen für einen zweiten Zugang zum Bahnhaltepunkt Schloß Neuhaus sind wieder Thema. | © Reinhard Rohlf

Paderborn Planungsstopp für zweiten Zugang zum Bahnhaltepunkt in Schloß Neuhaus

Offenbar sind weitere Absprachen nötig. Die CDU-Fraktion möchte eine Einschätzung der Verwaltung.

30.05.2022 | Stand 30.05.2022, 07:59 Uhr

Paderborn-Schloß Neuhaus. Nach Informationen der CDU-Ratsfraktion hat das Bahnhofsmanagement Bielefeld die Planungen für eine zweite Zuwegung am Bahnhaltepunkt Schloß Neuhaus vorerst gestoppt. Die Leiterin des Bahnhofsmanagements Bielefeld Claudia-Catharina Heck habe jüngst bekannt gegeben, dass es bezüglich des Haltepunktes der Sennebahn nun weitere Absprachen auch mit dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), gegeben habe.

Fraktionsvorsitzender Markus Mertens berichtet, dass der Haltepunkt Schloß Neuhaus Bestandteil einer Machbarkeitsstudie des NWL zum Einsatz von batteriebetriebenen Fahrzeugen auf der Strecke sei.

„In dieser Studie wird untersucht, welche Maßnahmen notwendig sind, um diese Fahrzeuge zukünftig einsetzen zu können. Die Ergebnisse, die laut NWL im September 2022 vorliegen sollen, könnten Einfluss auf die geplante Zuwegung am Haltepunkt haben“, so Mertens.

Unter anderem könnte ein Ergebnis sein, dass die Lage beziehungsweise Länge des bestehenden Bahnsteigs oder die bestehende Signaltechnik angepasst werden müssen. Die zweite Zuwegung könnte dann womöglich – zumindest so wie jetzt angedacht - ein zusätzliches Hindernis darstellen. Dieses möchte das Bahnhofmanagement offenbar ausschließen. Daher sei man in der Prüfung des Sachverhaltes.

Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

Markus Mertens freut sich, dass auch der Bahn eine zweite Zuwegung offenbar auch weiterhin sehr wichtig ist. „Man möchte jedoch mit dem sehr zeitnahen Bau die Schaffung notwendiger Voraussetzungen für den Einsatz innovativer und klimaschonender Fahrzeugkonzepte nicht erschweren. Das macht Sinn“, unterstreicht der Unionspolitiker. Daher habe sich das Bahnhofsmanagement in Rücksprache mit dem NWL dazu entschlossen, die aktuell laufende Planung für die zweite Zuwegung zum jetzigen Zeitpunkt ruhen zu lassen und die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie abzuwarten.

Die CDU-Fraktion beantragt für die kommende Sitzung des Bezirksausschusses am 8. Juni einen (Zwischen-) Bericht mit einer Einschätzung der Verwaltung. „Mit Vorliegen der Machbarkeitsstudie im Herbst halten wir es dann aber für geboten, wenn Frau Heck für das Bahnhofsmanagement Bielefeld persönlich im Ausschuss vorträgt“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion abschließend.

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