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Freuen sich auf das Fest: Das Kreiskönigspaar Paul und Manuela Paschen mit den Vorstände des Kreisschützenbund und des Schützenverein Husen. - © Johannes Büttner
Freuen sich auf das Fest: Das Kreiskönigspaar Paul und Manuela Paschen mit den Vorstände des Kreisschützenbund und des Schützenverein Husen. | © Johannes Büttner

Lichtenau 20.000 Besucher zum Kreisschützenfest in Lichtenau-Husen erwartet

Zu dem Großereignis werden in dem Altenaudorf rund 20.000 Schützen erwartet. So weit sind die letzten Vorbereitungen bereits fortgeschritten

Johannes Büttner
25.08.2019 | Stand 25.08.2019, 18:07 Uhr

Lichtenau-Husen. Der große digitale Kalender an einer Hauswand mitten in Husen macht es deutlich: Das 62. Kreisschützenfest (30. August bis 2. September) steht unmittelbar bevor. Dabei brauchte es eigentlich keinen Kalender um auf das Großereignis, zu dem allein am Sonntag, 2. September, rund 20.000 Besucher im 1.000 Einwohner zählenden Altenaudorf erwartet werden, aufmerksam zu machen. Überall im Ort sind Menschen damit beschäftigt, ihre Anwesen aufzupeppen. Der neue Glanz des Dorfs, das Ortsvorsteher Hans-Werner Janzen ohnehin als die „Perle im Altenautal" bezeichnet, ist überall deutlich zu sehen und zu spüren. Erstes Kreisschützenfest in Husen seit fast 70 Jahren Seit dem Königsschuss von Paul Paschen vor einem Jahr in Holsen hat sich in Husen ganz viel getan. „Auch wenn noch eine Menge Arbeit vor uns liegt sind wir in vollem Umfang im Zeitplan", sagte Ortsvorsteher Hans-Bernd Jansen. Und so freut sich Husen darauf zum zweiten Mal seit 1960, wieder ein Kreisschützenfest ausrichten zu können. „Unsere Türen sind weit geöffnet. Wir freuen uns auf gutes Wetter und auf die vielen Festteilnehmer und Besucher, die auch unser Dorf und seine Bewohner erleben sollen", fasste es Janzen zusammen. Als Ortsvorsteher freue er sich, dass eine ganze Menge für Husen erreicht werden konnte. Alle Anträge zur nachhaltigen Dorfsanierung, -gestaltung und -erneuerung seinen problemlos vom Rat genehmigt und mit Hilfe der Verwaltung weitestgehend umgesetzt worden. Die Durchführung, auch mit der besonderen Herausforderung der Arbeiten mit der Deutschen Glasfaser seien gut gelungen. „Wir haben Plätze und Wege hergerichtet. Parkanlagen erneuert und saniert, Brücken und Treppenanlagen instand gesetzt, Grün- und Blühstreifen angelegt, Straßen und Gehwege in Ordnung gebracht und weil ja zwei Wochen später auch unser Dorf von den Waldtagen betroffen ist, konnten zusätzlich noch einige Verbindungsstrassen in der Feldflur und in bestimmten Waldbereichen hergerichtet werden", sagte Janzen. Als kleine Besonderheit wies der Ortsvorsteher auf die Gestaltung eines Insektenhotels hin, das von der AG Marschwege in Eigenleistung gestaltet und errichtet worden ist. Die Finanzierung konnte mit Unterstützung des Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge sicherstellt werden. Das berühmte Lichtenauer Modell Eine besondere Maßnahme war für die Husener die Umgestaltung im Bereich des Sportplatzes. Hier hat, wie auch in den meisten anderen Bereichen, das berühmte Lichtenauer Modell gegriffen. Die fast 50 Jahre alte, mehr als poröse Tartanbahn wurde ebenso entfernt wie die Asphaltierten und vom Wurzelwerk unzugänglich gewordenen Gehwegbereiche. Größtenteils wurden diese Bereiche mit Erdreich aufgefüllt, der Umgebung angepasst und als Rasenfläche gestaltet. Der Zuschauerbereich wurde in Eigenleistung gepflastert. Im Rahmen eines Mitarbeitermodells hat das Energie-Versorgungsunternehmen innogy eine durch Bezuschussung zu einer neuen Sportplatzbande aus Aluminium beigetragen. Innogy hat auch eine Trafo-Station künstlerisch gestalten lassen. Als Festplatz haben die Husener eine landwirtschaftliche Fläche gegenüber der Schützenhalle ausgewählt und diesen auch schon weitgehendste fertiggestellt. 500 Meter Kanalrohre wurden in einer Tiefe von einem Meter verlegt, 500 Quadratmeter Pflastersteine gewähren einen festen Zugang zum Platz und zu den Zelten. Der Zeltaufbau mit einer Fläche von 6.800 Quadratmetern beginnt am 16. August. Vogelschießen auf der Großbildleindwand Auch wird es einen überdachten Biergarten geben. Von hier aus kann man das Vogelschießen ebenso verfolgen, wie von der eigens aufgebauten Großbildleinwand. Im Ausschank wird es Westheimer Bier in mehren Sorten geben. Die hofdamenfreundlichen Marschwege betragen am Samstag 1,8 Kilometer und am Sonntag 2,6 Kilometer. Am Sonntag ist die Husener Ortsdurchfahrt ab 11 Uhr gesperrt. Der im Zentrum des Dorfes gelegene Sportplatz wird als Antreteplatz genutzt. Das Kreisschützenfest startet bereits am Freitag, 30. August, mit der Disco-Party. Einlass ist ab 16 Jahre. Stargäste der KSF-Party sind die Mallorca-Stimmungsmacher Isi Glück (tritt um 21.30 Uhr auf) und Lorenz Büffel (ab 22.30 Uhr). Noch gibt es Karten zum Preis von 8 Euro bei den Filialen der Sparkasse Paderborn-Detmold. Ein zusätzlicher Höhepunkt Am Samstag gibt es beim Gottesdienst in der Husener Pfarrkirche einen zusätzlichen Höhepunkt, die Segnung der neuen Fahne des Kreisschützenbund Büren. Beim Schießen am Sonntagnachmittag sind 26 Vereine schießberechtigt. Darunter sind auch acht Vereine, die noch nie Ausrichter des KSF waren. „Wir sind uns sicher das wir auch in Husen ein wunderschönes Kreisschützenfest erleben werden, freute sich auch Kreisschützenoberst Reinhard Mattern auf das Großereignis im Altenaudorf.

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