Die Deutsche Bahn untersucht nach eigener Auskunft weiterhin den Ausbau der bestehenden Eisenbahnstrecke. Dafür wären allerdings einige Abkürzungen für Tempo 300 nötig. - © Jürgen Schultheiß
Die Deutsche Bahn untersucht nach eigener Auskunft weiterhin den Ausbau der bestehenden Eisenbahnstrecke. Dafür wären allerdings einige Abkürzungen für Tempo 300 nötig. | © Jürgen Schultheiß

NW Plus Logo Bad Oeynhausen/Kreis Minden-Lübbecke/Kreis Herford Umweltverbände kritisieren ICE-Trasse: "Ausbau wird kaputt geprüft"

Naturschutzverbände aus NRW und Niedersachsen fordern den Abschied von Tempo 300, die Neuabstimmung des Deutschlandtakts und den Ausbau der Bestandsstrecke.

Redaktion Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen. Die Deutsche Bahn plant seit einem Jahr an einer neuen ICE-Trasse für Tempo 300 quer durch Ostwestfalen-Lippe, den Landkreis Schaumburg und den Raum Hannover. Nach den Regeln der Physik wird diese Hochgeschwindigkeitsstrecke kerzengerade verlaufen - und damit abseits der seit 174 Jahren bestehenden kurvenreichen Schienenverbindung zwischen Bielefeld und Hannover. Die Natur- und Umweltschutzverbände in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen kritisieren diese Pläne zu einer "neuen Betontrasse" und fordern in einer gemeinsamen Erklärung mehr Transparenz, Mitbestimmung und eine Planung auf den bestehenden Schienenwegen - für Tempo 230.

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