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Glücksfeen: Rosalie und Paula zogen aus einer Lostrommel die Namen der beiden Bürger, die sich um einen Platz in der Jury beworben hatten. - © LGS
Glücksfeen: Rosalie und Paula zogen aus einer Lostrommel die Namen der beiden Bürger, die sich um einen Platz in der Jury beworben hatten. | © LGS

Diese Höxteraner entscheiden über das Landesgartenschau-Logo

LGS: Sechs Werbeagenturen stellen ihre Entwürfe öffentlich in der Stadthalle vor

06.07.2019 | Stand 05.07.2019, 20:53 Uhr

Höxter. Die Landesgartenschau (LGS) 2023 in Höxter braucht ein Logo – und die Bürger sollen dabei mitbestimmen. Sechs Werbeagenturen werden am Mittwoch, 10. Juli, ihre Vorschläge für ein Logo und die Corporate Identity in der Höxteraner Stadthalle öffentlich vorstellen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung und Identifikation einer breiten Öffentlichkeit mit dem Markenzeichen für die LGS ist nach Ansicht der beiden Geschäftsführer der LGS-Gesellschaft, Claudia Koch und Heinrich Sperling, ein wichtiger Baustein für den Gesamterfolg. Deshalb haben sie sich entschieden, verschiedene bisher nie da gewesene Zugänge zur aktiven Beteiligung für Jedermann anzubieten. Telefonhotline geschaltet Am 21. Juni wurde eine Telefonhotline geschaltet und jeder hatte die Chance, sich um einen von zwei begehrten Plätzen im Expertengremium zu bewerben. „Bewerbungen für dieses in der Geschichte der Landesgartenschauen einmalige Angebot kamen aus Höxter, aber auch den Nachbarorten wie Boffzen und Holzminden, und sogar aus der Landeshauptstadt Düsseldorf waren Anrufer dabei", sagt Claudia Koch. Am 27. Juni wurden die begehrten Juryplätze von den beiden Glücksfeen Rosalie und Paula in Begleitung und unter Aufsicht von Gabi Schubring, Leiterin des offenen Ganztags der Petrischule, gezogen. Die beiden griffen tief in die von Schülern entworfene und liebevoll gebastelter Anregungsbox, die für diesen Anlass zur Lostrommel umfunktioniert wurde. Sabine Hasenbein und Sven Sacher waren die beiden Glücklichen, die von den Schülerinnen aus der Lostrommel gezogen wurden. Vier Schüler ausgewählt Am 3. Juli wurde dann das Geheimnis um die letzte und entscheidende elfte Jurystimme gelüftet. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schulleitungen vom König-Wilhelm-Gymnasium, der Sekundarschule und der Realschule wurden vier interessierte Schülerinnen und Schüler auserkoren, den Entscheidungsprozess durch jugendliche Leichtigkeit und Kreativität zu bereichern. Die Juroren sind: Stephan Berg (Leiter Tourismus und Kultur), Anja Beineke (Mitglied im LGS-Förderverein und Geschäftsführerin einer Marketingagentur in Stahle), Bürgermeister Alexander Fischer, Sabine Hasenbein (interessierte Bürgerin mit Losglück), Jürgen Knabe (Vorsitzender der Werbegemeinschaft), Claudia Koch (Baudezernentin und LGS-Geschäftsführerin), Volker Rodermund (Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur), Sven Sacher (interessierter Bürger mit Losglück), Heinrich Sperling (LGS-Geschäftsführer), Madeline Sprock (Beisitzerin im Vorstand des LGS-Fördervereins) sowie die Schülerinnen und Schüler Jan-Phillip Schmidt, Paula Wüsthoff, Maximilian Kirchhoff und Adriana Ludwig. „Die Jury bildet somit den Querschnitt der Stadtgesellschaft ab von jung bis reif, Vertreter aus dem Stadtkern und den Ortschaften, echte Fachleute und interessierte Bürger und sogar mit Jan-Phillip Schmidt aus Boffzen ein länderübergreifendes Mitglied", schreiben die beiden LGS-Geschäftsführer in ihrer Pressemitteilung. "Jeder kann Teil der Jury sein" Darüber freut sich insbesondere auch Ulrike Dress, Vorsitzende des Fördervereins, die ebenfalls schon sehr gespannt auf das Logo für die Landesgartenschau ist. „Ich freue mich, dass der Förderverein ebenfalls eingebunden ist und zwei Juryplätze besetzt.. Möglicherweise möchte sich der Förderverein dem Siegerlogo sogar anschließen", sagt sie erwartungsvoll. Und auch alle interessierten Bürger können sich am kommenden Mittwoch beteiligen und für ihr Wunschlogo votieren. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Stadthalle, Einlass ist ab 17.30 Uhr. Das Ende soll gegen 22 Uhr ein. „Jeder kann also mit seinem Abstimmungsergebnis an dem Tag ein Teil der Jury sein",sagt Heinrich Sperling. Denn das Abstimmungsergebnis der Öffentlichkeit fließt in die Gesamtbewertung der Jury, die am nächsten Tag berät, als ein gewichtiges Wertungskriterium ein. Wie sich die Jury dann entscheiden hat, soll am Freitag, 12. Juli, in einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden.

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