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Schon weit fortgeschritten sind die Arbeiten am neuen Kreisel in Löhne-Ort. - © Wolfhard Jording
Schon weit fortgeschritten sind die Arbeiten am neuen Kreisel in Löhne-Ort. | © Wolfhard Jording

Löhne Wann der Kreisverkehr in Löhne-Ort geöffnet wird

Das neue Bauwerk an der Herforder Straße steht kurz vor der Fertigstellung. Vorab feiert der Vereinsring mit ansässigen Unternehmen ein Kreiselfest.

Susanne Barth
13.08.2019 | Stand 12.08.2019, 19:35 Uhr

Löhne. Während in Löhne ein neuer Kreisverkehr entsteht, will der Kreis Herford einen Problemkreisel an der Elverdissener Straße in Herford wieder zu einer Kreuzung zurückbauen. Dort habe es mehr Unfälle gegeben als noch zu Zeiten der Kreuzung, argumentiert der Kreis. Auf Löhner Gebiet sieht es genau andersherum aus. Auch wegen der Unfallhäufigkeit an der Herforder Straße Ecke Brunnenstraße komme hier ein Kreisverkehr hin. Seit 11. März ist die wichtige Verbindungsachse zwischen Löhne und Herford gesperrt. Das war laut den Planern die einzige Möglichkeit den Kreisel innerhalb von einigen Monaten zu bauen. Autofahrer müssen seitdem großräumig um die Baustelle herum fahren. Wer etwa von Herford zu Nolte Küchen oder der Städtischen Realschule möchte, muss eine weite Strecke in Kauf nehmen. Nicht besser macht es die Tatsache, dass seit vergangenem Mittwoch eine weitere Achse zwischen den zwei Städten gekappt wurde. Auf dem Wittel baut Straßen NRW wie berichtet die B 61 um. Fünfarmiger Kreisverkehr Den Termin zur Verkehrsfreigabe des Kreisverkehrs kann nicht ganz wie angekündigt gehalten werden. Er verschiebt sich aber nur minimal nach hinten. "In der ersten Septemberwoche soll die Freigabe stattfinden", sagt Baudezernent Ulrich Niemeyer. Manfred Hessler von den Wirtschaftsbetrieben Löhne, der das Bauprojekt koordiniert, hatte Mitte Juli noch gehofft, dass der Kreisel Mitte bis Ende August befahrbar sein konnte. Auf einer Luftaufnahme ist die neue Verkehrsführung schon sehr gut zu erkennen. Fünf Arme hat der Kreisverkehr. Jede Ausfahrt, bis auf die schmale Noltestraße, verfügt über eine Verkehrsinsel. Für die schweren Lastenfahrzeuge gibt es eine optisch und baulich abgesetzte Spur. Die ist drei Meter breit und für Lkws laut den Planern zur Umrundung unerlässlich. Vier Meter sind für Pkws vorgesehen und auch Radfahrer und Fußgänger haben eigene Spuren. Von Fahrbahnrand zu Fahrbahnrand beträgt der Kreisel-Durchmesser 36 Meter. Kreiselfest auf dem Markant-Parkplatz Die Bauarbeiten stehen nun kurz vor der Vollendung. "Es fehlt noch der Asphalt", sagt Niemeyer. Dann folgen die Restarbeiten wie die Fahrbahnmarkierung und die Beschilderung. In der ersten Septemberwoche soll hier dann der Verkehr wieder fließen. Der Vereinsring des Stadtteils sowie ansässige Unternehmen und Institutionen wollen diese Fertigstellung mit den Bürgern feiern. "Am 24. August steigt das Kreiselfest auf dem Parkplatz des Markant-Markts", kündigt der 1. Vorsitzende Hans-Dieter Falkenstern an. Theoretisch könnte das Fest dann sogar auch auf dem Kreisverkehr stattfinden.

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