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Clown Hansi bringt die Lachmuskeln der Zuschauer in Schwung - © H. Korf
Clown Hansi bringt die Lachmuskeln der Zuschauer in Schwung | © H. Korf

Löhne Der Zirkus "Paul Busch" kommt nach Löhne

Clowns, Artisten und 29 Tiere sind im Zelt auf dem Festzelt am Freibad zu sehen. Die Premiere ist am Freitag, den 9. August.

08.08.2019 | Stand 07.08.2019, 19:19 Uhr

Löhne. Der traditionelle Zirkus "Paul Busch" trumpft mit moderner Technik auf. Vier 17 Meter hohe Stahlmasten tragen die 12 Meter Rundkuppel des Zeltes. Das Zelt hat einen Durchmesser von 37 Metern und bietet Platz für 900 Personen. Die Zuschauer erwarten Clowns, Dresseure und Artisten, die sowohl Solonummern zeigen, also auch mit den 29 Tiere agieren. Pferde, Esel, Kamele, Ponys, verschiedene Rinder, Zebras, Hunde und Ziegen reisen mit dem Circus Paul Busch. Am Freitag, 9. August, ist Premiere auf dem Festplatz am Freibad. Traditionell sind die Zeltanlagen und der Fuhrpark in den Hausfarben blau-weiß-rot gehalten. Im Inneren hat das Chapiteau einiges zu bieten. Laut der Pressemitteilung soll ein royales Ambiente Klein und Groß in die Zirkusatmosphäre entführen. Eine LED-Lichtanlage und eine Supersoundanlage sollen die Leistungen der Künstler noch besser zur Geltung kommen lassen. Zusammenspiel von Musik und Darbietungen Emilio Frank sorgt mit seiner Musikanlage und Begleitung für den richtigen Schwung im Zelt. Ob moderne, oder traditionelle Zirkusmusik, der junge Musiker trifft stets den richtigen Ton. Der junge Orchesterchef ist vielseitig: "Ich spiele Schlagzeug, Orgel, Posaune und Trompete. Schon mit sieben Jahren fing ich mit der Musik an, mein Vater hat mir das beigebracht", berichtet Emilio. Im Circus ist das Ambiente wichtig: „Das Zusammenspiel der einzelnen Musikstücke und der Darbietungen muss genauso fließend ineinander gehen, wie auch das Lichtdesign der Technik", so Emilio. Unter der künstlerischen Leitung von Paul Busch ist der Circus auf Tournee. Unter dem Motto "Arena der Attraktionen" wollen die Mitarbeiter die Besucher in eine glitzernde Welt der Fantasie, Artistik und Magie entführen. Zu sehen gibt es stolze Friesenhengste, rassige Araber, temperamentvolle Andalusier und Argentinische Miniponys, die kleinsten Pferde der Welt. Hunde fliegen durch die Lüfte als hätten sie Flügel, István aus Budapest präsentiert exotische Rinder aus aller Welt. Clown-Trio will die Zuschauer zum Lachen bringen Martino aus Schweden zeigt auf dem meterhohen Stuhlturm Kunststücke - ohne Netz und doppelten Boden. Beim Europäischen Zirkusfestival in Liege (Belgien) gewann er damit die Goldmedaille. Die Artistinnen Françoise und Michelle zeigen eindrucksvoll, was sich mit einem Hula-Hoop-Reifen alles machen lässt, es gibt Akrobatik mit Seilen, Tüchern und einem Trampolin zu sehen. Für die nötige Portion Humor sorgt das Clown-Trio um Bajazzo, Mario und Popov. Alle paar Tage in einer anderen Stadt - das Zirkusleben klingt aufregend. Emilio erzählt: „Natürlich ist es aufregend. Durch das Reisen lernt man ganz Deutschland und viele interessante Leute kennen." Auf die Frage, ob es auch mal anstrengend ist, sagt der Musiker: "Man wird ja hineingeboren und kennt es gar nicht anders."

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