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Viele Prostituierte nutzten während der Pandemie das Beratungsangebot der Beratungsstelle Theoroda. - © Symbolbild: Pixabay
Viele Prostituierte nutzten während der Pandemie das Beratungsangebot der Beratungsstelle Theoroda. | © Symbolbild: Pixabay
Herford

Viele Prostituierte nutzen die Hilfsangebote in der Corona-Pandemie

Die Bordelle mussten im vergangenen Jahr gleich zwei Mal schließen. Finanzielle Unterstützung für die Frauen fehlte. So konnte die Beratungsstelle Theodora helfen.

Online-Redaktion Nord
05.03.2021 | Stand 04.03.2021, 18:18 Uhr

Herford. Die kirchliche Prostituierten- und Ausstiegsberatung Theodora in Herford berät Mädchen und Frauen, die in Clubs, Bars, Appartements oder Wohnwagen sexuelle Dienstleistungen anbieten. Neben der Möglichkeit zum Ausstieg werden die Prostituierten auch bei Problemen mit Partnern und Kindern, bei Suchtmittelabhängigkeit, Schuldenregulierung sowie Behördengängen oder einer Wohnungssuche unterstützt. Auch in der Pandemie verzeichnet die Beratungsstelle einen großen Bedarf von hilfesuchenden Frauen. Im Jahr 2020 wurden 146 Frauen psychosozial und rechtlich begleitet und beraten. Zusätzlich wurden 33 Kinder der Klientinnen in der Altersgruppe bis sieben Jahre mitbetreut.

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