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Im Flüchtlingslager Moria herrschen unhaltbare Zustände. Im Herbst brannte es ab. Das Nachfolgelager Kara Tepe soll ebenso schlimm sein. - © Caritas international
Im Flüchtlingslager Moria herrschen unhaltbare Zustände. Im Herbst brannte es ab. Das Nachfolgelager Kara Tepe soll ebenso schlimm sein. | © Caritas international

Kreis Gütersloh Stadt im Kreis Gütersloh nimmt Moria-Flüchtlinge auf: Mutter mit Tochter erwartet

Nachdem Borgholzhausen sich mehrfach an die Staatskanzlei von Ministerpräsident Armin Laschet gewandt hatte, soll es nun Mutter und Tochter aufnehmen. Nach dem Brand war das Angebot erneuert worden.

Anke Schneider
06.01.2021 | Stand 06.01.2021, 09:35 Uhr

Borgholzhausen. Das hoffnungslos überfüllte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos beherrschte im Sommer die Schlagzeilen. Ausgelegt für 2.800 Menschen beherbergte es zu diesem Zeitpunkt rund 12.000 Flüchtlinge, die unter erbärmlichen Zuständen dort lebten. Im Juni wurde dort der erste Corona-Fall nachgewiesen, wirksame Hygienekonzepte waren undenkbar, alles wurde noch schlimmer.

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