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Abdelhamid Sabiri (l.) kam in Huddersfield nur zu wenigen Einsätzen. - © picture alliance / empics
Abdelhamid Sabiri (l.) kam in Huddersfield nur zu wenigen Einsätzen. | © picture alliance / empics

SC Paderborn Sabiri-Verpflichtung ist Wunschoption für Paderborns Cheftrainer Baumgart

Abdelhamid Sabiri kommt ablösefrei aus Huddersfield. Der Offensivakteur belebt den Konkurrenzkampf

Jochem Schulze
27.08.2019 | Stand 30.08.2019, 15:19 Uhr

Paderborn. Im Mittelfeld des SC Paderborn 07 werden die Karten neu gemischt. Der Bundesligaaufsteiger hat am Dienstag Abdelhamid Sabiri verpflichtet. Der 22-Jährige kommt ablösefrei vom englischen Zweitligisten Huddersfield Town und unterschrieb beim SCP einen Vertrag bis zum Jahr 2021 mit Option auf eine weitere Saison. Die Vereinbarung ist auch für die 2. Liga gültig. „Unser Coach Steffen Baumgart wollte noch einen weiteren torgefährlichen Spieler im Aufgebot haben. Bei Abdelhamid war jetzt der Zeitpunkt für einen Transfer günstig", sagte Paderborns Geschäftsführer Sport Martin Przondziono. Der hatte sich unter anderem auch bei U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz über Sabiri informiert. Weitere Konkurrenz in der Offensive Dieser war im Frühjahr 2017 beim 1. FC Nürnberg mächtig durchgestartet. Der Offensivmann schoss in neun Zweitligapartien fünf Tore und wechselte nach einigen Querelen im Sommer 2017 für 1,5 Millionen Euro nach Huddersfield. Dort kam der Deutsch-Marokkaner in zwei Spielzeiten nicht über 13 Einsätze hinaus, debütierte jedoch im Herbst 2018 erfolgreich im U21-Nationalteam. Der neue Mann, der Mittwoch ins Teamtraining einsteigt, sorgt im Offensivspiel der Paderborner für zusätzliche Optionen. In der Mittelfeldzentrale, die in beiden Bundesligapartien von den formstarken Sebastian Vasiliadis und Klaus Gjasula gestellt wurde, gibt es neue Konkurrenz. Die bekommen auch Marlon Ritter und Rifet Kapic, die beide noch auf ihren ersten Einsatz warten, zu spüren. Mit dem Wechsel sind die SCP-Personalplanungen nicht abgeschlossen. Akteure wie Marcel Hilßner oder Johannes Dörfler, die es bislang nicht in den 20er-Kader geschafft haben, könnten noch gehen.

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