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Pechvogel: SCP-Innenverteidiger Sebastian Schonlau muss sich weiter gedulden. - © Wilfried Hiegemann
Pechvogel: SCP-Innenverteidiger Sebastian Schonlau muss sich weiter gedulden. | © Wilfried Hiegemann

SC Paderborn SC Paderborn: Schonlau-Comeback verzögert sich

Der Innenverteidiger laboriert weiter an einer tückischen Sehnenverletzung. Womöglich fällt er noch zwei bis drei Monate aus

Frank Beineke
14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 19:20 Uhr

Paderborn. Testspiele gegen den SC Verl stehen für den SC Paderborn irgendwie unter keinem guten Stern. Dass es in den jüngsten beiden Vergleichen im Juli 2018 und Juli 2019 jeweils nur ein Remis gegeben hatte, war für den SCP locker zu verschmerzen. Viel ärgerlicher waren zwei Verletzungen. Vor einem Jahr hatte es Offensiv-Akteur Marlon Ritter erwischt, der anschließend in der Zweitliga-Spielzeit 2018/19 nicht an seine überragenden Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen konnte. Vor gut einem Monat zog sich Sebastian Schonlau beim 2:2 in Verl einen Sehneneinriss in der Fußsohle zu. Und es ist weiterhin unklar, wann der 25-jährige Innenverteidiger wieder einsatzfähig sein wird. Die Hoffnungen auf ein überraschend schnelles Comeback haben sich jedenfalls zerschlagen. So war Schonlau in der vergangenen Woche zwar wieder ins Lauftraining eingestiegen. "Viel früher als erwartet", berichtet SCP-Coach Steffen Baumgart. Doch weitere Fortschritte sollten ausbleiben. Im Gegenteil: Die Verletzung machte sich wieder bemerkbar. Keine Nachverpflichtung in der Innenverteidigung "Wir mussten ein wenig die Bremse ziehen und nehmen Bascho jetzt erst einmal aus unseren Planungen heraus. Wir wissen nicht, ob es noch drei Wochen oder sogar zwei, drei Monate dauert. Wir sollten den Jungen jetzt einfach mal in Ruhe in der Reha arbeiten lassen, denn wir brauchen einen gesunden Bascho", erklärt Baumgart. Die Verletzung sei halt äußerst tückisch und alles andere als alltäglich. Trotz des Verletzungspechs plant der SC Paderborn aber keine Nachverpflichtung auf der Innenverteidiger-Position. "Auch wenn man nie Nie sagen sollte", schränkt der Cheftrainer ein. Unterm Strich aber sei das Team auch ohne Schonlau in der Abwehrmitte gut aufgestellt. "Wir haben zwei erfahrene und zwei sehr junge Innenverteidiger. Und auch Klaus Gjasula wäre eine Option für die Innenverteidigung", sagt Baumgart. Falls es weitere Neuzugänge geben sollte, hätten andere Positionen Priorität. Die Direktive des Vereins ist aber eindeutig: Eine Nachverpflichtung gibt es nur, wenn zugleich ein Spieler den SCP verlässt.

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