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In Deutschland entstehen immer mehr Kunstrasenplätze, weil sie fast ganzjährig bespielbar sind. Allein in Bielefeld gibt es mittlerweile 20 Spielstätten mit Kunstrasen. - © Fredrik von Erichsen/dpa
In Deutschland entstehen immer mehr Kunstrasenplätze, weil sie fast ganzjährig bespielbar sind. Allein in Bielefeld gibt es mittlerweile 20 Spielstätten mit Kunstrasen. | © Fredrik von Erichsen/dpa

Brüssel/Bielefeld Mikroplastik im Granulat: Verbot für Kunstrasenplätze droht

Gummigranulat belastet die Umwelt. Die EU will die Kunststoffteilchen deshalb verbieten. Vereine in OWL sind alarmiert und Kommunen nutzen Alternativen.

Carolin Nieder-Entgelmeier
05.07.2019 | Stand 05.07.2019, 10:54 Uhr

Brüssel/Bielefeld. Pflegeleicht, strapazierfähig und ganzjährig bespielbar: In Deutschland entstehen immer mehr Kunstrasenplätze. Fußballvereine kämpfen mitunter Jahre für den Bau neuer Spielstätten, um den Trainings- und Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können. Doch in der jetzigen Form könnte den Plätzen ab 2022 die Schließung drohen, weil die EU ein Verbot von Mikroplastik plant. Doch genau darauf sind die meisten Fußballer unterwegs, wenn sie auf Kunstrasen spielen.

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