Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates der Deutschen Sinti und Roma. - © picture alliance/dpa
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrates der Deutschen Sinti und Roma. | © picture alliance/dpa

NW Plus Logo Holocaust-Gedenktag Zentralrat Deutscher Sinti und Roma: "Wir gelten als Fremde"

Vor dem Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma spricht der Zentralratsvorsitzende Romani Rose über Nationalismus und die Folgen gängiger "Zigeuner"-Klischees.

Florian Pfitzner

Bielefeld/Heidelberg. In der Telefonwarteschleife des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma läuft Ludwig van Beethoven, "Für Elise". Beethoven war von der Musik der ungarischen Roma geprägt, genau wie Franz Liszt oder Joseph Haydn. "Sinti und Roma haben ein reiches kulturelles Erbe geschaffen", sagt der Zentralratsvorsitzende Romani Rose am anderen Ende der Leitung. Bislang hat man das in Europa kaum zu schätzen gelernt – im Gegenteil. Vor dem Europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma an diesem Sonntag, 2. August, kritisiert Rose einen grassierenden Antiziganismus...

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