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Flughafen-Paderborn-Lippstadt: Die Lärmentwicklungen bei Starts und Landungen betreffen vor allem die Orte Tudorf und Steinhausen. - © Marc Köppelmann
Flughafen-Paderborn-Lippstadt: Die Lärmentwicklungen bei Starts und Landungen betreffen vor allem die Orte Tudorf und Steinhausen. | © Marc Köppelmann

Kreis Paderborn Ministerium prüft Fluglärm am Airport Paderborn/Lippstadt

Behörde reagiert auf Vorwürfe von Niederntudorfer Aktivisten

Jens Reddeker
14.08.2019 | Stand 14.08.2019, 13:10 Uhr

Kreis Paderborn. Das NRW-Umweltministerium hat auf die Vorwürfe von Fluglärm-Aktivisten aus Niederntudorf reagiert, die eine aktualisierte Überprüfung der Lärmschutzzonen um den Airport Paderborn/Lippstadt vermissen. Wie eine Ministeriumssprecherin mitteilt, wurden am Ahdener Flughafen mit Verordnung vom 11. Dezember 2012 Lärmschutzzonen festgelegt. Diese seien „gemäß Fluglärmgesetz spätestens bis zum Jahre 2022 zu überprüfen". Vertreter des Anti-Fluglärmvereins hatten gemutmaßt, dass eine Überprüfung bereits im Jahr 2017 zu möglichen neuen Lärmschutzzonen hätte führen können. Der Flughafen habe schon 2017 Daten  übermittelt Laut Mitteilung aus Düsseldorf hätten jedoch im Jahr 2017 sowohl das Landesumweltministerium als auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz lediglich „mit einer Überprüfung/Monitoring aller Lärmschutzzonen an den nordrhein-westfälischen Flughäfen (so auch Paderborn/Lippstadt) begonnen". Hierzu habe der Flughafen Paderborn schon 2017 Daten zum prognostizierten Flugbetrieb übermittelt. Nach Qualitätsprüfungen dieser Daten soll auf dieser Grundlage die Überprüfung der Lärmschutzzonen durchgeführt werden – laut Ministerium „voraussichtlich noch im Lauf dieses Jahres".

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