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Borchens Bauamtsleiter Simon Daniel (v. l.), Bürgermeister Reiner Allerdissen, Martin Hübner, Technischer Dezernent des Kreises, Landrat Manfred Müller, Matthias Giesselmann, stellvertretender Leiter des Kreisrechtsamts, und Klaus Kasmann, Leiter des Kreisumweltamts. - © Jens Reddeker
Borchens Bauamtsleiter Simon Daniel (v. l.), Bürgermeister Reiner Allerdissen, Martin Hübner, Technischer Dezernent des Kreises, Landrat Manfred Müller, Matthias Giesselmann, stellvertretender Leiter des Kreisrechtsamts, und Klaus Kasmann, Leiter des Kreisumweltamts. | © Jens Reddeker

Borchen Paderborner Landrat will Windrad-Quote

Bei der Bürgerversammlung in Etteln steht lange trockenes Verwaltungsrecht im Vordergrund, doch die 200 Besucher hören auch andere Töne

Jens Reddeker Jens Reddeker
10.09.2019 | Stand 11.09.2019, 08:03 Uhr

Borchen-Etteln. Am Schluss der zweieinhalbstündigen und über weite Strecken arg theoretischen Bürgerversammlung zum Thema Windkraft horchen die Ettelner auf. Viele von ihnen haben genug von den Windrädern um ihren Ort sowie im südlichen Paderborner Land - und resignieren angesichts weiterer geplanter Anlagen merklich. Doch zum Ende der vom Kreis einberufenen Versammlung sagt Landrat Manfred Müller (CDU): "Wenn eine Region ihre Pflicht für den Klimawandel erfüllt hat, dann ist es das Paderborner Land." Müller gibt an, er habe schon vor Jahren eine regionale Deckelung für Anlagen vorgeschlagen. "Doch die Entscheidung für solch ein Instrument muss im Bund fallen." Im Kreisgebiet drehen sich derzeit rund 550 Windräder.

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