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In Höxter gibt esauf dem Friedhof am Wall ein Grabfeld für Sternenkinder, in dessen Zentrum eine Skulptur steht. Steine mit Namen erinnern an die Kinder. - © (Archivbild) Wiebke Eichler
In Höxter gibt esauf dem Friedhof am Wall ein Grabfeld für Sternenkinder, in dessen Zentrum eine Skulptur steht. Steine mit Namen erinnern an die Kinder. | © (Archivbild) Wiebke Eichler

Höxter Gruppe aus Höxter hilft bei der Trauer um Sternenkinder

Ein Arbeitskreis setzt sich für Familien nach Fehl- und Totgeburten ein. Neben Bestattungsfeiern und Gedenkgottesdiensten gibt es auch Gesprächskreise.

22.11.2020 | Stand 21.11.2020, 16:39 Uhr

Höxter. „Ich habe eine 80-jährige Frau gesehen, die um ihr Kind geweint hat, das vor 60 Jahren tot zur Welt kam. Der Schmerz sitzt tief," erzählt Cécile Droste, Psychologin und Coach. Sie gehört zum Arbeitskreis Sternenkinder, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf die Situation von Familien nach Fehl- oder Totgeburten aufmerksam zu machen – und Hilfsangebote zu schaffen. „Leider gibt es in der Gesellschaft und oft auch in den eigenen Familien wenig Raum für Trauer um diese Kinder, die häufig gar nicht geboren und gesehen werden", meint Pastorin Friedhilde Lichtenborg, Seelsorgerin am Klinikum Weser-Egge, die den Facharbeitskreis leitet.

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