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Die nordhessische Polizei sucht nach der Ursache des tödlichen Unfalls an der Grenze zum Kreis Höxter. - © (Symbolbild) Pixabay
Die nordhessische Polizei sucht nach der Ursache des tödlichen Unfalls an der Grenze zum Kreis Höxter. | © (Symbolbild) Pixabay

Beverungen Tödlicher Unfall an der Kreisgrenze: Polizei rekonstruiert Geschehen

Simone Flörke
10.10.2019 | Stand 10.10.2019, 17:49 Uhr

Beverungen/Trendelburg. Der Donnerstag hat noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem schweren Unfall auf der Kreisgrenze zu Hessen gebracht, bei dem zwei junge Männer aus den Kreis Höxter (23 und 25 Jahre) in der Nacht zu Mittwoch ums Leben gekommen waren. Das meldet das Polizeipräsidium Nordhessen auf NW-Anfrage am späten Donnerstag. Eine 60-jährige Autofahrerin aus Bad Karlshafen hatte gegen 0.45 Uhr in der Nacht zu Mittwoch den Unfall auf der Kreisstraße 71 zwischen Beverungen-Haarbrück und Trendelburg-Langenthal gemeldet, als sie das zerstörte Auto im Graben liegen sah. Weil es keine weiteren beteiligten Fahrzeuge und keine Zeugen gab, kann die Unfallzeit laut Polizei nicht genau bestimmt werden. Hessische Behörden ermitteln Bislang gehen die Polizisten davon aus, dass der 23-Jährige aus Beverungen-Würgassen mit seinem Audi zwischen Haarbrück und Langenthal ausgangs einer langgezogenen Linkskurve mit dem Fahrzeug von der Straße abkam, einen Graben durchfuhr und gegen einen Baum prallte. Der Beifahrer (25) aus Höxter wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wo er später starb. Ein weiterer Insasse – ein 26-Jähriger aus Lauenförde – irrte in der Unfallnacht durch Langenthal und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Zu seinem Zustand gab es am Donnerstag noch keine neuen Angaben. Die Beamten der Polizeistation Hofgeismar haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Kassel wurde ebenfalls eingeschaltet.

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