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Auch wenn die Weser, hier an der Weserbrücke Höxter, idyllisch dahinfließt – sie ist stark mit Chlorid, Calium und Magnesium belastet. - © David Schellenberg
Auch wenn die Weser, hier an der Weserbrücke Höxter, idyllisch dahinfließt – sie ist stark mit Chlorid, Calium und Magnesium belastet. | © David Schellenberg

Kreis Höxter Die Weser bleibt länger versalzen

Reaktionen auf Aus für die Salzpipeline/Neue Diskussion um Grenzwerte

David Schellenberg
19.08.2019 | Stand 19.08.2019, 11:05 Uhr

Kreis Höxter. Es ist ziemlich genau zehn Jahre her, dass nw.de zum ersten Mal über eine mögliche Salzleitung aus dem hessischen Philippsthal direkt an die Weser bei Würgassen berichtete. Mit dieser Idee, zu der es drei verschiedene Planungsvarianten gab, wollte der Kasseler Salz- und Düngemittelproduzent Kali und Salz ein Teil seiner Probleme mit den Salzabwässern lösen und zugleich die Werra entlasten. Der Protest in der Region war groß, favorisiert wurde die deutlich teurere Nordsee-Pipeline ins Wattenmeer, die allerdings Niedersachsen vehement ablehnte.

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