Im Rechtsstreit: Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff hisst schon lange nicht mehr die Fahne des Bilster Bergs. - © Andreas Zobe (Archiv)
Im Rechtsstreit: Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff hisst schon lange nicht mehr die Fahne des Bilster Bergs. | © Andreas Zobe (Archiv)

Bad Driburg/Hamm Urteil im Rechtsstreit zum Bilster Berg

Es geht um 1,6 Millionen Euro

04.07.2019 | Stand 04.07.2019, 11:09 Uhr

Bad Driburg/Hamm. Das Oberlandesgericht Hamm verkündet heute sein Urteil im Rechtsstreit um den früheren Bilster-Berg-Geschäftsführer Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff aus Bad Driburg. Das berichtet der Lokalsender Radio Hochstift. Es geht um die Frage, ob der Initiator der Rennstrecke in Pömbsen 1,35 Millionen Euro zu Recht oder zu Unrecht erhalten hat. Der Streit um die Gelder schwelt seit langem und ist in der ersten Instanz für Graf Marcus entschieden worden. Das Paderborner Landgericht kam vor drei Jahren zum Ergebnis, dass dem Bilster-Berg-Initiator die 1,35 Millionen Euro zustanden. Die jetzige Geschäftsführung der Rennstrecke in Pömbsen war und ist aber weiterhin der Meinung, dass von Oeynhausen-Sierstorpff keine Gegenleistungen für das Geld erbracht hat. Sie legte deshalb Berufung ein. Der Bad Driburger Unternehmer leitete die Rennstrecke anfangs gemeinsam mit dem jetzigen Chef Hans-Jürgen von Glasenapp. Zwei Jahre später kam es zu einem schweren Zerwürfnis an der Spitze. Seitdem ist der Graf nur noch einer von vielen Gesellschaftern.

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