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Das Bilster Berg Drive Resort. - © Sarah Jonek
Das Bilster Berg Drive Resort. | © Sarah Jonek

Bad Driburg Berufung: Bilster Berg besteht auf Rückzahlung von Graf von Oeynhausen-Sierstorpff

Geschäftsführer des Drive Resort ficht Urteil des Landgerichts Paderborn an

Björn Vahle
19.05.2016 | Stand 19.05.2016, 18:28 Uhr

Bad Driburg. Der Streit um vermeintliche Scheingeschäfte rund um das Bilster Berg Drive Resort geht in die nächste Runde. Der Geschäftsführer der Rennstrecke hat Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Paderborn eingelegt. Das hatte entschieden, dass die Firma des früheren Resort-Geschäftsführers Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff etwa 1,6 Millionen Euro für Projektleistungen nicht an das Resort zurückzahlen muss. Das hatte das Bilster Berg Drive Resort in dem Verfahren gefordert - und bleibt bei dieser Haltung. Die Leistungen seien "nicht ersichtlich", heißt es in einer Mitteilung. Nach Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung habe man sich nun für ein Berufungsverfahren beim Oberlandesgericht Hamm entschieden. Bilster Berg-Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp hält die Chancen auf einen Erfolg für "aussichtsreich". Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff hat die Vorwürfe zurückgewiesen und eine negative Feststellungsklage beim Landgericht Paderborn eingereicht. Vergleichsgespräche hätten laut Hans-Jürgen von  Glasenapp nicht zu einem Einvernehmen geführt.  Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff wollte sich gegenüber nw.de nicht äußern. UGOS-Sprecherin Kristina Schütze verwies auf das laufende Verfahren.

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