Bürgermeister Andreas Hüffmann und Kämmerer Andreas Frenzel bei der Vorstellung des Haushaltplans für 2022. - © Anastasia von Fugler
Bürgermeister Andreas Hüffmann und Kämmerer Andreas Frenzel bei der Vorstellung des Haushaltplans für 2022. | © Anastasia von Fugler

NW Plus Logo Hiddenhausen Der Gemeinde geht das Geld aus - Kommt jetzt die Steuererhöhung?

Der Haushaltsplan für 2022 ist raus. Wie er aussieht und was das für die Bürger bedeutet.

Anastasia von Fugler

Hiddenhausen. Zu viele Ausgaben und zu wenig Einnahmen führen zu einem Minus in der Kasse. Diese Rechnung führt in der Großgemeinde Hiddenhausen zu einem Haushaltsentwurf für 2022, der für wenig Freude im Rat sorgte. Nach den Berechnungen von Kämmerer Andreas Frenzel geht die Verwaltung mit einem Fehlbedarf von 2,1 Millionen ins neue Jahr. Und auch in den darauffolgenden Jahren wird es nicht besser. Dennoch sind große Investitionen geplant, die sich nicht weiter aufschieben lassen. Dafür werden die Bürger nun auch tiefer in die Taschen greifen müssen.

"Hiddenhausen muss attraktiv bleiben - besonders für junge Familien", sagt Bürgermeister Andreas Hüffmann und rechtfertigt damit die anstehenden Ausgaben. Es lasse sich beobachten, dass sich die kommunale Wirtschaft schneller von der Pandemie erholt habe. 39,2 Millionen Euro insgesamt hätte die Gemeinde 2022 an Erträgen. Diese würden aber in keinem Verhältnis zu den erhöhten Abgaben in 2022 stehen. Trotz der hohen Belastung des Haushalts durch Corona und Kreisumlage, müsse weiter in die Infrastruktur der Gemeinde investiert werden.

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