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Go Parc: Es wird spekuliert, ob der High Club wieder seinen alten Namen zurückbekommt. - © Frank-Michael Kiel-Steinkamp
Go Parc: Es wird spekuliert, ob der High Club wieder seinen alten Namen zurückbekommt. | © Frank-Michael Kiel-Steinkamp

Herford Vom Herforder High Club zurück zum Go Parc?

Neuer Betreiber will den ehemaligen Go Parc ummodeln. Er verrät, was mit der abgesonderten Eventlocation "Freiheit" passiert.

Lena Kley
08.07.2019 | Stand 08.07.2019, 20:46 Uhr

Herford. Bei dem High Club in Herford wird sich nach der zweimonatigen Sommerpause einiges ändern. Es gibt bereits Spekulationen, dass der ehemalige Go Parc wieder seinen alten Namen zurückbekommt, nachdem er erst vor einem Jahr vom ehemaligen Betreiber Michael Büter geändert worden war. Der neue Geschäftsführer Carsten Kohrs verrät im Vorfeld im Gespräch mit dieser Zeitung nur so viel: "Wir wollen mit einem zeitgemäßen Konzept an den Start gehen. Auch die abgesonderte Eventlocation „Freiheit" soll sehr bald für Firmenveranstaltungen, Hochzeitsfeiern, Konzerte und vieles mehr bereit stehen." Mehr gibt Kohrs nicht preis. Er betont aber, dass viel Potenzial in dem Club stecke: "Die Diskothek ist weit über die Grenzen Herfords bekannt und durch den letzten Umbau technisch sowie optisch auf höchstem Niveau." Ehemaliger Besitzer meldet Insolvenz an Kohrs hatte den Club vor kurzem von Michael Büter übernommen, der ihn wegen finanziellen Schwierigkeiten abgeben musste: "Die Zahlen wurden schlechter und ich habe ein paar verkehrte Entscheidungen getroffen", sagt Büter im Gespräch mit nw.de. Er selbst musste kürzlich vor dem Amtsgericht Bielefeld mit seinem Unternehmen "Hype Nightlife" Insolvenz anmelden. Er habe zu wenig in Richtung Deutschrap angeboten, obwohl diese Musikrichtung derzeit sehr beliebt sei, bilanziert er. "Da hätte ich mich mehr öffnen sollen." Doch Büter kann trotz dieses unglücklichen Endes auf erfolgreiche Zeiten zurückblicken: Er hatte den Go Parc nach seiner Übernahme damals zu einer der ersten großen Diskotheken in der Region gemacht. Selbst Beyoncé und Avicii sind schon in der Herforder Diskothek aufgetreten. Vor vier Jahren konnte der Club seinen 30. Geburtstag feiern. Immer noch volle Tanzflächen im High Club Das Potenzial von damals sieht der neue Betreiber Kohrs immer noch in der Disco: "Durch die verschiedenen Areas bietet sich die Möglichkeit, verschiedene Zielgruppen anzusprechen und die letzten Wochenenden haben bestätigt, dass es möglich ist, in einem Club dieser Größenordnung für volle Tanzflächen zu sorgen." Kohrs ist nicht neu im Freizeit-Geschäft. Mit seiner CTS-Unternehmensgruppe betreibt er unter anderem das Bowling-Center "The Strike", dass in Bielefeld und Paderborn zu finden ist. Was die neuen Betreiber angeht, ist Büter zuversichtlich: "Ich glaube, dass die das gut hinkriegen werden." Positiv sei, dass auch Jochen Roesler, der bis 2015 Manager des Go Parcs war, mit Kohrs zusammenarbeite. Dieser ist nach Angaben des Betreibers derzeit aber nur Gesellschafter, aber selbst als Veranstalter und Berater aktiv und halte regelmäßig Expertenvorträge für den Bundesverband deutscher Discotheken und Tanzbetriebe (BDT).

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