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Vorbereitungen: Landeskirchen-Archivar Wolfgang Günther, Landespfarrerin Pia Winkler und Oliver Nickel, Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K Senne), stehen vor der evangelischen Lagerkirche und betrachten einige der historischen Fotos, die zu sehen sein werden. - © Karin Prignitz
Vorbereitungen: Landeskirchen-Archivar Wolfgang Günther, Landespfarrerin Pia Winkler und Oliver Nickel, Geschäftsführer der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K Senne), stehen vor der evangelischen Lagerkirche und betrachten einige der historischen Fotos, die zu sehen sein werden. | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock Ein besonderer Ort: Die Behelfskirche in Schloß Holte-Stukenbrock

Die ehemalige Lagerkirche des Sozialwerks Stukenbrock besteht seit 70 Jahren. Aus diesem Anlass werden Zeitzeugen berichten, Fotos und ein Theaterstück zu sehen sein.

Karin Prignitz
14.09.2019 | Stand 14.09.2019, 10:17 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Im Sozialwerk Stukenbrock, das von 1948 bis 1970 auf dem heutigen Gelände der Polizeischule bestand, war sie einer der zentralen Punkte. Als die ersten DDR-Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler dorthin kamen, fanden sie als Glaubensort lediglich eine winzige Behelfskirche vor. Untergebracht war sie in einer ehemaligen Nissenhütte. Ein Jahr später weihte Präses Ernst Wilm nach mehrmonatigem Bau feierlich eine Kirche ein, die nun bis zu 300 Menschen Platz bot. Dieses Gotteshaus gibt es heute noch.

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