Den Tränen immer wieder nahe: Der Angeklagte I. mit Dolmetscher (l.) und seinem Verteidiger, dem Bielefelder Anwalt Friedbert Teutenberg (r.). - © Andreas Frücht
Den Tränen immer wieder nahe: Der Angeklagte I. mit Dolmetscher (l.) und seinem Verteidiger, dem Bielefelder Anwalt Friedbert Teutenberg (r.). | © Andreas Frücht

Harsewinkel Vergewaltigung einer 14-Jährigen: Das sagen die Beschuldigten

Am dritten Verhandlungstag bleiben die Hintergründe der Gruppenvergewaltigung einer 14-Jährigen in Harsewinkel weiterhin verworren. Jeder Beschuldigte präsentiert eine eigene Version.

Nicole Hille-Priebe

Harsewinkel/Bielefeld. Auch der dritte Verhandlungstag vor der IV. Strafkammer des Bielefelder Landgerichts beginnt mit einer deutlichen Ermahnung der Angeklagten durch die Vorsitzende Richterin. Wieder sind zwei der neun Beschuldigten, die sich wegen der gemeinsamen Vergewaltigung einer 14-Jährigen vor Gericht verantworten müssen, zu spät gekommen, wenn auch nur wenige Minuten. „Warum?", fragt Beate Schlingmann streng. „Der Zug war zu spät", sagt T., der schon zum Prozessauftakt von der Polizei gebracht werden musste und damit für eine sechsstündige Verspätung gesorgt hatte...

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