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Digitaler Parcours durch den Skulpturenpark der Kunsthalle Bielefeld
Foto: Dr. Linda Walther, Kuratorin - Kunsthalle Bielefeld,
Dr. Udo Witthaus, Kulturdezernent - Stadt Bielefeld,
Viktoria Praedicow, Vorstand - Bielefelder Bürgerstiftung - © Barbara Franke
Digitaler Parcours durch den Skulpturenpark der Kunsthalle Bielefeld
Foto: Dr. Linda Walther, Kuratorin - Kunsthalle Bielefeld,
Dr. Udo Witthaus, Kulturdezernent - Stadt Bielefeld,
Viktoria Praedicow, Vorstand - Bielefelder Bürgerstiftung | © Barbara Franke

Bielefeld Skulpturenpark 2.0

Die knapp zwanzig Kunstwerke im Park neben der Kunsthalle verfügen nun über QR-Codes. Diese liefern – multimedial aufbereitet – viele Informationen über die Skulpturen. Die Bielefelder Bürgerstiftung realisierte das Projekt.

Heimo Stefula
21.05.2022 | Stand 24.05.2022, 15:27 Uhr

Bielefeld. Der Spiral-Pavillon von Olafur Eliasson am Eingang des Skulpturenparks ist kein Klettergerüst (kann von Kindern aber als solches genutzt werden). Es ist ein Kunstwerk, eine Skulptur aus spiralförmig diagonal auf- und absteigenden Stahlstelen. Der dänisch-isländische Künstler regt in diesem Werk an, in Interaktion mit dem Pavillon zu treten. Beim Rundgang durch den Stahlrohr-Iglu soll man die Illusion eines Strudels erfahren können. Und tatsächlich, die Informationen, die der, im Boden eingelassene QR-Code vor dem Pavillon dem Kunstinteressierten Besitzer eines Smartphones liefert, animiert dazu, diese Illusion zu erfahren. Eine Illusion, die auch an Rilkes „Der Panther“ erinnert: „Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt“.

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