Stadtrat in Corona-Zeiten: Mit Abstand verteilen sich die Ratsmitglieder im großen Saal der Stadthalle, auf der Bühne sitzt der Verwaltungsvorstand. - © Mike-Dennis Müller / www.mdm.photo
Stadtrat in Corona-Zeiten: Mit Abstand verteilen sich die Ratsmitglieder im großen Saal der Stadthalle, auf der Bühne sitzt der Verwaltungsvorstand. | © Mike-Dennis Müller / www.mdm.photo

NW Plus Logo Bielefeld Investitionen vs. Sparstrumpf: Stadtrat streitet um den Milliarden-Etat

Die Koalition verabschiedet den Haushalt der Stadt gegen erheblichen Widerstand. Die Corona-Krise schlägt sich auch in Millionenhöhe im Säckel der Stadt nieder.

Sebastian Kaiser

Bielefeld. Nach fünf guten Jahren werden die Einnahmen der Stadt im kommenden Jahr nicht mehr reichen, um alle ihre Ausgaben zu decken. Doch noch ist die Rücklage prall gefüllt. Daher nutzt die Koalition von SPD, Grünen und Linken die Möglichkeit, um im Haushalt soziale Akzente zu setzen und Projekte in den Bereichen Klima, Verkehr und Wohnen auf den Weg zu bringen. Ausgaben von fast 1,547 Milliarden Euro sieht der Etat für nächstes Jahr vor – 20,6 Millionen Euro weniger, als durch Steuereinnahmen oder Zuweisungen von Bund und Land in die Kasse kommen. Das hat vor allem mit den Folgen der Corona-Pandemie zu tun. Finanzschäden von über 50 Millionen Euro hat die Seuche allein in diesem Jahr schon verursacht.

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