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Auf dem städtischen Abschnitt gilt bereits seit mehr als einem Jahr rund um die Uhr Tempo 80. Der Landesbetrieb Straßen NRW sträubt sich seither, die Anordnung der Stadt umzusetzen. - © Wolfgang Rudolf
Auf dem städtischen Abschnitt gilt bereits seit mehr als einem Jahr rund um die Uhr Tempo 80. Der Landesbetrieb Straßen NRW sträubt sich seither, die Anordnung der Stadt umzusetzen. | © Wolfgang Rudolf
Bielefeld

Überraschende Wissenslücke im Streit um Tempo 80 auf dem Ostwestfalendamm

Seit mehr als einem Jahr gibt es einen Flickenteppich der Geschwindigkeiten auf der Stadtautobahn. Das sagt das NRW-Verkehrsministerium zur Verweigerungshaltung seines Landesbetriebs Straßen NRW.

Susanne Lahr
17.01.2021 | Stand 20.01.2021, 16:37 Uhr

Bielefeld. Tempo 80 für den gesamten Ostwestfalendamm auch tagsüber – das hatte der Stadtentwicklungsausschuss bereits im September 2019 beschlossen, um die Anwohner besser vor Lärmemissionen zu schützen. Im November 2019 wurden auf dem städtischen Bauabschnitt entsprechende Schilder aufgestellt. Umgesetzt ist diese Anordnung auch mehr als ein Jahr später immer noch nicht in Gänze, weil sich der Landesbetrieb Straßen NRW für seinen OWD-Teil sträubt. Ein Tempo-Flickenteppich ist seither die Folge. Das Verhalten der Behörde zum Lärmschutz und zur Mobilitätswende in Bielefeld haben die Grünen zum Anlass für eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gemacht – und einige interessante Antworten erhalten.

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