Das Minarett der Vatan-Moschee in Bielefeld-Brackwede ist Zierde, Gebetsrufe von dort sind verboten. - © Wolfgang Rudolf
Das Minarett der Vatan-Moschee in Bielefeld-Brackwede ist Zierde, Gebetsrufe von dort sind verboten. | © Wolfgang Rudolf
NW Plus Logo Bielefeld

Scharmützel um verbotenen Muezzin-Ruf in Bielefeld

Als Sonderaktion der Religionen zur Coronakrise erschallt erstmals von einer Bielefelder Moschee ein Gebetsruf. Die anschließende Wortschlacht der Parteien geht zielsicher am Thema vorbei.

Ansgar Mönter

Bielefeld. 16,22 Meter hoch, 1,58 Meter Durchmesser, Stein des Anstoßes vor zehn Jahren in Brackwede: das Minarett der Vatan-Moschee an der Windelsbleicher Straße. Gebaut werden durfte es, Gebetsaufrufe sind aber von dort aus gerichtlich untersagt. Das beruhigte die Lage. Doch jetzt löste ein solcher – formal verbotener – Muezzinruf vom Minarett ein politisches Scharmützel aus. Die Eröffnungsattacke führte die Brackweder CDU. Es ist der 17...

Jetzt weiterlesen?

Schnupper-Abo

1 € / 1. Monat
danach 9,90 € monatlich
  • alle Artikel frei
  • monatlich kündbar
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
nur für kurze Zeit

Jahres-Abo + 20 € Gutschein

99 € / Jahr
  • alle Artikel frei
  • Outdoor-Gutschein

2-Jahres-Abo

237,60 € 169 € / 2 Jahre

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert.

Mehr zum Thema