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Zwei Jungen prügeln sich auf dem Schulhof. Körperverletzungen sind meist der zweite Schritt nach Schwarzfahren, Diebstahl und Vandalismus. - © Symbolfoto: picture alliance
Zwei Jungen prügeln sich auf dem Schulhof. Körperverletzungen sind meist der zweite Schritt nach Schwarzfahren, Diebstahl und Vandalismus. | © Symbolfoto: picture alliance

Bielefeld Wie die Bielefelder Jugendkripo Intensivtäter verhindert

Seit fünf Jahren steigt in der Stadt die Zahl der nicht-strafmündigen Tatverdächtigen. Trotzdem sieht das Fachkommissariat seinen Schwerpunkt bei einer anderen Klientel

Jens Reichenbach
26.07.2019 | Stand 25.07.2019, 19:34 Uhr

Bielefeld. 2.189 Tatverdächtige, die jünger als 21 Jahre alt waren, zählte die Kriminalpolizei im vergangenen Jahr in Bielefeld. Es ist der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre. Trotzdem sorgen Meldungen wie die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Mühlheim, bei der die Beschuldigten erst 12 bis 14 Jahre alt sind, für große Diskussionen über härtere Strafen und eine Herabsetzung der Strafmündigkeit. In Bielefeld hatte zuletzt die gefährliche Bolzen-Attacke auf zwei Stadtbahnen große Sorgen in der Stadt ausgelöst - auch hier ermittelte die Kripo eine Gruppe von Kindern als Täter.

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