Einen Tick schneller: Julian Börner (r.) gegen den Kieler Marvin Ducksch. - © Christian Weische
Einen Tick schneller: Julian Börner (r.) gegen den Kieler Marvin Ducksch. | © Christian Weische

Arminia Bielefeld Julian Börner kehrt zurück in Arminias Abwehrzentrale

Trainer Saibene muss zwischen Salger und Weigelt als Nebenmann entscheiden

Carsten Blumenstein

Bielefeld. Wer muss für Julian Börner weichen? Nach abgesessener Gelbsperre kehrt Arminias Abwehrchef und Kapitän am Samstag (Anstoß 13 Uhr, Liveticker auf nw.de) gegen Erzgebirge Aue wieder in die Startelf zurück. Von der Innenverteidigung des Ingolstadt-Spiels mit Stephan Salger und Henri Weigelt wird ein Akteur auf die Bank beordert. „Ich habe mich noch nicht entschieden, bis Samstag haben wir noch zwei Einheiten", erklärt Jeff Saibene. Bielefelds Trainer hatte Weigelt als Innenverteidiger Nummer drei (nach Börner und Brian Behrendt) bezeichnet, aus sportlichen Gesichtspunkten ist aber auch ein Einsatz des erfahrenen Salger möglich. „Es ist gut, dass sich der Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders verschärft hat", erklärt Saibene. "Wenn sie so drauf sind, tun sie jedem Gegner extrem weh" Beibehalten wird die 4-4-2-Formation mit den Angreifern Andreas Voglsammer und Fabian Klos. „Die beiden waren in Ingolstadt richtig gut", sagt der Trainer. „Wenn sie so drauf sind, tun sie jedem Gegner extrem weh. Daher werden wir an dem System nicht rütteln." Gegen Aue hofft Saibene auf einen ähnlich effizienten Auftritt seiner Stürmer. „Es kommt darauf an, die sich bietenden Chancen zu nutzen." Vor den seit acht Spielen ungeschlagenen Gästen hat Saibene großen Respekt, aber keine Angst. Beim gestrigen Training fehlten die Langzeitverletzten Behrendt (Innenbandriss) und Nils Quaschner (Reha nach Knie-OP) sowie Nikolai Rehnen, der noch beim Elitetorwartlehrgang des DFB weilte.

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