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Bielefeld/Krefeld Gerücht über vergiftete Fressnapf-Futterproben verbreitet sich auf Facebook

Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Christian Lund

Bielefeld/Krefeld. Die Fachmarktkette "Fressnapf" aus Krefeld mit mehr als 800 Filialen in Deutschland warnt derzeit vor vermeintlichen Futterproben, die Unbekannte im Namen des Unternehmens verschicken. Auf der Facebook-Seite des Unternehmens heißt es, es gebe zahlreiche Anfragen dazu. Für Unruhe unter Tierfreunden sorgt das Gerücht, die Proben enthielten Gift. "Dieses Thema ist uns bereits bekannt und wird weiter verfolgt", schreibt das Fressnapf-Team bei Facebook. Und weiter: "Solltet Ihr ein Paket mit Futterproben und dem Absender Fressnapf erhalten, dass Ihr nicht über unseren Online-Shop bestellt habt, gebt dies bitte bei den Kollegen im Markt ab oder schickt uns eine private Nachricht. Wir können dann weitere Untersuchungen in die Wege leiten." Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte auf Anfrage von nw.de: "Die Meldungen stammen alle aus dem Hamburger Raum - bislang haben wir aber keinerlei Hinweise darauf, dass die Proben tatsächlich vergiftet sind." Dennoch habe das Unternehmen vorsorglich die Polizei eingeschaltet, die bereits die Ermittlungen aufgenommen habe. Dass die Proben verunreinigt oder gar vergiftet sind, ist derzeit also nur ein Gerücht, das sich über das soziale Netzwerk Facebook verbreitet. Die Fressnapf-Sprecherin sagte dazu, ein Franchise-Markt aus Solingen habe vor wenigen Tagen bereits eine Meldung bei Facebook rausgegeben. Dort ist zu lesen: "Wir wissen nicht, von wem diese Päckchen sind, bitten Sie aber um Vorsicht, da wir nicht garantieren können, dass das Futter nicht gesundheitsschädlich präpariert sein könnte." Die Sprecherin wies darauf hin, dass das Unternehmen alle weiteren Informationen sofort auf der Facebook-Seite mitteilen würde, um die Kunden best- und schnellstmöglich zu informieren.

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