0

Beim Osterlauf "den Hermann" im Kopf

Annegret Gröppel und Philipp Brouwer nutzen Osterlauf als Vorbereitung für kommende Aufgaben

13.04.2004 | Stand 12.04.2004, 18:33 Uhr
Auffällig: Mit einer verrückten Frisur fiel der symphatische Neu-LCer Philipp Brouwer auch beim Osterlauf auf. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Auffällig: Mit einer verrückten Frisur fiel der symphatische Neu-LCer Philipp Brouwer auch beim Osterlauf auf. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

Wer in Paderborn studiert und aktiver Leistungssportler ist wäre schlecht beraten, wenn er die guten Trainingsbedingungen in der sportgerechten Stadt nicht nutzen würde. So startet Philipp Brouwer im Jahr nach seinem Sieg beim Hermannslauf 2003 im Trikot des LC Paderborn.

Und als Mitglied des LC und gleichzeitigem Hermannslauf-Truimphator kommt ein Läufer auch um den Osterlauf nicht herum. Bei der 58. Auflage der ältesten Straßenlauf-Veranstaltung Deutschlands feierte der 21-jährige Gronauer sein Osterlauf -Debut, bei dem er sich gern in besserer Verfassung präsentierte hätte. Der Ausdauersportler mit der verrückten Schachbrett-Frisur konnte aber in den vergangenen zwei Wochen bedingt durch eine Erkältung kaum trainieren. "Unter diesen Vorraussetzngen bin ich froh durchgelaufen zu sein", sagte er im Ziel.

Information
Fotos zum Thema

Den Osterlauf nahm er ins Programm auf, um bei die Vorbereitung auf die DM über 10.000 m im Mai weiter zu kommen. Gleichzeitig aber hat er auch "den Hermann" im Kopf, bei dem er im Vorjahr der Konkurrenz davon eilte.

Im Vergleich mit Annegret Gröppel von der Laufgemeinschaft Non Stop Ultra Brakel, die schließlich beim legendären Hermannslauf auch schon mal als Vierte das Ziel erreichte, ist die jüngste Erkältung von Brouwer aber nur ein kleiner Fisch. Wenngleich auch Annegret am Samstag beim Zieleinlauf überaus zufrieden war. Denn bedingt durch eine schwere Fußverletzung (Fersensporn und Fußbruch) konnte sie ein Jahr überhaupt nicht trainieren geschweige denn Wettkämpfe bestreiten, war der Osterlauf 2003 für lange Zeit ihr letzter Lauf. Vor genau einem Jahr quälte sie sich mit Schmerzen über die Strecke, hatte wenig Freude an ihrem Sport. "Wenn es nach den Ärzten gegangen wäre, sollte ich gar nicht mehr laufen. Somit bin ich heute sogar mit einer Zeit knapp unter 40 Minuten mehr als zufrieden", strahlte sie bei ihrem geglückten Comeback, obwohl sie in Paderborn schon mal weitaus mehr im Blickpunkt stand, ihre Bestzeit immerhin eine 36er-Zeit ist.

Nach dem Erfolgserlebnis in Paderborn will sie noch einmal angreifen, sich langsam wieder an die Zeiten der Vorjahre herantasten. Und auch sie hat schon ,,den Hermann" im Kopf.

Mehr zum Thema

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.

Kommentar abschicken