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Die Adler von Kathargo in Feierlaune: Mohamed Dräger (l.) jubelt mit seinen Teamkollegen über Tunesiens 2:1-Siegtreffer in Kroatien. - © AFP
Die Adler von Kathargo in Feierlaune: Mohamed Dräger (l.) jubelt mit seinen Teamkollegen über Tunesiens 2:1-Siegtreffer in Kroatien. | © AFP

SC Paderborn Zwei Paderborner sind für die Africa-Cup-Endrunde nominiert

Jamilu Collins steht im Aufgebot Nigerias, Mohamed Dräger hat den Sprung in Tunesiens Kader geschafft

Frank Beineke
12.06.2019 | Stand 12.06.2019, 12:23 Uhr

Paderborn. Zwei Profi-Fußballer des SC Paderborn werden definitiv bei der Endrunde des "Africa-Cup of Nations" in Ägypten (21. Juni bis 19. Juli) mit dabei sein. Linksverteidiger Jamilu Collins ist wie erwartet für Nigerias A-Nationalmannschaft nominiert worden. Sein SCP-Teamkollege Mohamed Dräger hat den Sprung ins 23 Spieler zählende Aufgebot Tunesiens geschafft, das am Mittwochvormittag bekannt gegeben wurde. Dabei hatte Dräger mit den „Adlern von Kathargo" am Dienstagabend ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. So feierte Tunesien einen überraschenden 2:1-Testspielsieg in Kroatien. Das Team des französischen Trainers Alain Giresse brachte den Gastgebern damit die erste Heimniederlage seit Oktober 2013 bei. Anice Badri (16.) und Naim Sliti (70., Elfmeter) trafen für Tunesien. Bruno Petkovic hatte in der Partie im kroatischen Varazdin den zwischenzeitlichen Ausgleich (47.) für den gastgebenden Vizeweltmeister erzielt. Mohamed Dräger wurde in seinem fünften A-Länderspiel in der 63. Minute für den Torschützen Badri eingewechselt. Collins hat den Siegtreffer auf dem Fuß Zuvor hatte der 22-jährige SCP-Rechtsverteidiger beim 2:0-Testspielerfolg gegen den Irak seinen zweiten Startelf-Einsatz für Tunesien gefeiert. Wahbi Kazri (4.) und Bassem Srarfi (29.) schossen die Adler von Kathargo zum ungefährdeten Heimsieg. Am 17. Juni steht in Tunis nun noch ein letztes Testspiel gegen Burundi auf dem Programm. Eben jenes Team aus Burundi wird am 22. Juni in Alexandria der erste Africa-Cup-Vorrundengegner von Nigeria sein. Jamilu Collins dürfte dann in der Startelf der "Super Eagles" stehen. So war der 24-jährige Paderborner auch im jüngsten Testkick gegen Simbabwe als Linksverteidiger gesetzt. In seinem achten Länderspiel für Nigeria spielte Collins zum siebten Mal über die volle Distanz. Am Ende musste sich das Team des deutschen Trainers Gernot Rohr mit einem 0:0 begnügen. Eine der zahlreichen hochkarätigen Chancen der Gastgeber vergab Jamilu Collins, der vor der Pause an Simbabwes Torhüter scheiterte. Nigeria bestreitet nun am 16. Juni einen finalen Test im Senegal, ehe sechs Tage später das erste Africa-Cup-Spiel folgt. Tunesien startet am 24. Juni gegen Angola in die Endrunde.

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