Willkommen in Paderborn: Chefcoach Steffen Baumgart (M.) begrüßte seine Neuzugänge Mohammed Kamara (l.) und Khiry Shelton. - © Wilfried Hiegemann
Willkommen in Paderborn: Chefcoach Steffen Baumgart (M.) begrüßte seine Neuzugänge Mohammed Kamara (l.) und Khiry Shelton. | © Wilfried Hiegemann

SC Paderborn Zwei US-Boys für die SCP-Offensive

Beim Trainingsauftakt des SC Paderborn bestreiten die Neuzugänge Shelton und Kamara die erste Übungseinheit in Europa

Paderborn. Steffen Baumgart feierte am Samstag seinen 47. Geburtstag. Statt einer Party war Arbeit angesagt, denn der Chefcoach des SC Paderborn bat seine Schützlinge am Nachmittag zum Trainingsauftakt. Unter den 25 SCP-Kickern, die bei Nieselregen die erste Übungseinheit des Jahres 2019 absolvierten, waren auch zwei Neuzugänge aus den USA: Khiry Shelton (25 Jahre) und Mohammed Kamara (21) verstärken ab sofort die Offensive des Fußball-Zweitligisten. Am Samstagvormittag unterschrieb das Duo die Verträge. Shelton bindet sich bis Juli 2021 an den SCP. Der aus Liberia stammende Kamara erhielt einen Kontrakt bis Juli 2020. „Beide Spieler sind sehr variabel einsetzbar. Sie können auf den Außenbahnen, aber auch in der Sturmspitze spielen", urteilt SCP-Sport-Geschäftsführer Markus Krösche über die talentierten Neuzugänge, die ablösefrei an die Pader wechseln. Schon am 30. Januar geht's in der Liga weiter „Ich freue mich auf die beiden. Sie haben Potenzial, sonst hätten wir sie nicht geholt", sagt Geburtstagskind Baumgart, der sein Team am Sonntag zu zwei Trainingseinheiten bitten wird. Am Vormittag geht’s in den Kraftraum, am Nachmittag auf den Trainingsplatz. Auf einen Laktattest wird in der Vorbereitung verzichtet. „Wir werden ohnehin nicht groß im Ausdauerbereich arbeiten", erklärt der SCP-Coach. Die Weihnachtspause war schließlich kurz. Und schon am Mittwoch, 30. Januar, geht es mit der Zweitliga-Partie bei Jahn Regensburg weiter. Bis dahin wird der SCP noch vier Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten. Und Markus Krösche schließt nicht aus, dass sich in Sachen Transfers noch etwas tun wird – sowohl was Zugänge als auch Abgänge betrifft.

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