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Gütersloh Neue junge Handball-Mannschaft des TV Isselhorst hat keinen Druck

Verbandsligist arbeitet derzeit an der Fitness sowie der Integration der fünf Neuzugänge. Ein Saisonziel will Trainer Dirk Elschner nach dem Umbruch nicht ausgeben

26.07.2019 | Stand 25.07.2019, 19:54 Uhr

Gütersloh. Erstmals seitdem der nun im vierten Jahr verantwortliche Dirk Elschner Trainer des TV Isselhorst ist legen die Handballer eine Pause in der Vorbereitung ein. Die insgesamt drei Wochen dauernde und am 5. Augst endende Unterbrechung hat auch damit zu tun, dass dem Verbandsligisten zwei Wochen lang die Sporthalle nicht zur Verfügung steht. Derzeitige Abstimmungsprobleme auf dem Feld sieht der Trainer Dirk Elschner als normal an "In den fünf Wochen ab August startet dann das Feintuning", hat Dirk Elschner in Phase eins viel Wert auf die Integration der fünf Neuzugänge und die Fitness gelegt. "Alle waren sehr willig und hatten Lust mitzuarbeiten", zieht der Trainer ein positives Fazit, zumal sich kein Spieler verletzt hat. Die fünf Neuen sind Moritz Lünstroth (Spvg. Steinhagen), Nils Buschmann (TuS Brake), Jonas Dallmann (Herzebrocker SV) und Niko Vossen (eigene Jugend) als Feldspieler sowie Torwart Johann Reitz (TuS Brake), der die Lücke des Abgangs von Tobias Linke schließen soll. Mit dem Wechsel von Christoph "Schnecke" Harbert zurück zum Drittligisten TuS Spenge verlieren die Isselhorster viel individuelle Klasse. "Aber wir sind nun auch nicht mehr so personenbezogen und ausrechenbar", relativiert "Else" und freut sich auf die Arbeit mit einer sehr jungen Mannschaft, in der Benni Martinez und Julian Höcker (beide 31) sowie Mathias Böse (29) die ältesten Akteure sind. Nach seiner Schulteroperation im Winter geht es auch bei Maurice Grabmeir wieder aufwärts. "Er bekommt die Zeit, die er braucht", soll sich der Rückraumspieler allmählich wieder an die Belastung beim Werfen gewöhnen. Ein konkretes Saisonziel gibt der als Aufsteiger gleich mit der Vizemeisterschaft in der Verbandsliga debütierende TV Isselhorst nicht aus. "Das können wir nach diesem Umbruch seriös auch gar nicht", sagt der Trainer. "Vor allem geht es darum, die junge Mannschaft dahin zu führen, dass sie wieder in die Sphären kommt, in denen wir in der abgelaufenen Saison waren. Ob das schon dieses Jahr klappt oder in der nächsten Serie, spielt dabei keine entscheidende Rolle", halten Dirk Elschner und der Sportliche Leiter Guido Marquardt etwaigen Druck bewusst vom Kader fern. So waren auch in den bisherigen Testspielen Abstimmungsprobleme erkennbar. "Das ist doch normal. Wir haben einen neuen Rechtsaußen, einen neuen Halbrechten und einen neuen Halblinken. Das muss sich alles erst finden", weiß Elschner. Topfavorit ("Das haben sie ja selbst gesagt") ist für den "Altkreisler" Elschner die TSG Harsewinkel, auf die der TV Isselhorst am 18. Januar zum Ende der Hinrunde trifft. Doch auch die HSG Altenbeken-Buke, TuS Brockhagen oder die HSG Porta Westfalica hat Elschner für vordere Plätze auf dem Zettel. Anspruchsvoll ist für die "Turner" der Saisonstart mit Hahlen (auswärts am 14. September), LiT II (H), Porta (H), Brockhagen (A) und Altenbeken (H).

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