Geben Auskunft: DSC-Geschäftsführer Markus Rejek (links) und Präsident Hans-Jürgen Laufer. - © Noah Wedel
Geben Auskunft: DSC-Geschäftsführer Markus Rejek (links) und Präsident Hans-Jürgen Laufer. | © Noah Wedel

Arminia Bielefeld Arminia informiert Fans und Mitglieder über den Stadionverkauf

Der Verein möchte seine Mitglieder und Fans auf den aktuellen Stand bringen

Philipp Kreutzer
30.10.2018 | Stand 30.10.2018, 11:03 Uhr

Bielefeld. Alle Mitglieder und Fans von Arminia Bielefeld haben am Montag, 5. November, die Möglichkeit, sich über den Verkauf der Schüco-Arena zu informieren. Wie der Fußball-Zweitligist mitteilt, laden Präsidium und Geschäftsführung des DSC an diesem Tag ab 19.05 Uhr zu einem Infoabend im "Sechzehner" der Westtribüne ein. Einlass ist ab 18.30 Uhr. "Jetzt möchten wir uns den Mitgliedern und Fans erklären und vor der Jahreshauptversammlung alle Fragen ausführlich beantworten", lässt sich Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer in einer Mitteilung des Klubs zitieren. Die erwähnte Versammlung folgt eine Woche später, am 12. November. In der vergangenen Jahreshauptversammlung im Januar sprachen sich die DSC-Mitglieder für das von den Verantwortlichen vorgestellte Sanierungskonzept der verschuldeten Arminia-Gruppe aus, indem sie einem Stadionverkauf zustimmten. "So sollte das Stadion unter der Bedingung einer Rückkaufoption an einen Dritten veräußert werden", heißt es in der Mitteilung des DSC, "zudem wurde der Weg für das Bündnis Ostwestfalen geebnet, um Arminias Eigenkapital unter anderem durch neue Beteiligungen zu stärken." Laufer: "Im letzten Winter mussten wir den Aufwand einer öffentlichen Diskussion unbedingt vermeiden. Diese Informationspolitik lag aber in der Sache begründet." Nun sei die Zeit gekommen, Stellung zu beziehen. Anfang Oktober hatte der Verein bestätigt, dass eine Investorengruppe von Immobilien-Experten und insgesamt sechs Unternehmen aus Ostwestfalen das Stadion kaufen werde. Dazu gehören die Dr. August Oetker KG, die Gauselmann AG, JAB Josef Anstoetz KG, die MöllerGroup, DMG Mori AG sowie die Böllhoff-Gruppe. Unternehmen, die sich auch schon im "Bündnis Ostwestfalen" stark gemacht und dem angeschlagenen DSC Anfang des Jahres mit einem Rettungspaket finanziell unter die Arme gegriffen hatten. "Uns freut natürlich sehr, dass unser Stadion in ostwestfälischer Hand bleibt. Für den Verein ist das die beste und nachhaltigste Lösung”, betont Arminias Geschäftsführer Markus Rejek. Die Käufer hätten nicht nur rein wirtschaftliche Interessen, sondern stünden Arminia partnerschaftlich gegenüber. Der Kaufvertrag für die 26.515 Zuschauer fassende Schüco-Arena soll im November unterzeichnet werden. Weitere Details des Geschäfts könnten am 5. November zur Sprache kommen.

realisiert durch evolver group