Am Samstag gegen Dresden im Stadion: DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer hofft auf ein erfolgreiches erstes Heimspiel. - © Noah Wedel
Am Samstag gegen Dresden im Stadion: DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer hofft auf ein erfolgreiches erstes Heimspiel. | © Noah Wedel

Arminia Bielefeld DSC-Präsident Laufer freut sich auf den Heimauftakt gegen Dresden

DSC-Präsident unterstützt Geschäftsführer Rejek in seiner Haltung zum Stadionverkauf

Peter Burkamp

Bielefeld. Der Countdown läuft: Am Samstag, Anstoß 15.30 Uhr, steigt das erste Heimspiel dieser Saison für Arminia Bielefeld (Liveticker auf nw.de). Gegner ist Dynamo Dresden. „Ich freue mich sehr auf dieses Ereignis und bin wie wohl viele andere Fans auch gespannt, die neue Mannschaft zu sehen", sagt Hans-Jürgen Laufer. Der DSC-Präsident rechnet mit 17.000 bis 18.000 Zuschauern und erwartete eine „tolle Atmosphäre in der Schüco-Arena". Laufer ist nach dem Auftritt in Heidenheim zuversichtlich, dass die Gastgeber in der Lage sind, eine gute Leistung abzuliefern. „Vergangenen Sonntag hat die Mannschaft wieder einmal ihre tolle Mentalität unter Beweis gestellt, als sie einmal mehr einen Rückstand aufgeholt hat." Optimistisch beim Thema Stadionverkauf So optimistisch und gelassen wie Laufer angesichts der Verfassung der DSC-Profis ist, ist er es auch beim Thema Stadionverkauf. Der Verkauf der Schüco-Arena verzögert sich bis voraussichtlich Ende September. „Wir sollten uns nicht unter Druck setzen lassen, was den Verkauf des Stadions angeht", sagt Laufer. Die Veräußerung der Arena, die Bestandteil des Sanierungskonzeptes ist, sei ein sehr komplexer Vorgang. „Ich kann nur unterschreiben, was unser Geschäftsführer Markus Rejek dazu gesagt hat. Es hängen einfach sehr viele Detailfragen dran", sagt Laufer. Markus Rejek hatte betont, „dass wir das bestmögliche Ergebnis für Arminia erreichen wollen. Deswegen dauert es ein bisschen länger." Die Arminen würden gern einen zweistelligen Millionenbetrag für die Schüco-Arena erlösen. Eine respektable sechsstellige Summe dürfte am Samstag in die Kassen der Bielefelder fließen. Sollten die erwarteten 18.000 Zuschauer gegen den Traditionsclub aus Dresden kommen, wären die Verantwortlichen zufrieden. Ziel: 18.000 Zuschauer im Schnitt 18.000 Zuschauer sind der angestrebte Schnitt pro Heimspiel. Möglicherweise wäre zu einem anderen Zeitpunkt mehr gegen Dresden drin gewesen. „Aber es sind noch Sommerferien, und es werden wohl auch einige Dauerkartenbesitzer nicht da sein", meint Laufer. 8.500 Fans haben sich bisher ein Saisonticket besorgt. Trotz einer moderaten Preiserhöhung in einigen Segmenten („Wir haben lange nicht mehr erhöht", Laufer) waren es mehr als im Vorjahr. „Ich empfinde die gute Resonanz auf die Dauerkarten als Bestätigung für die starke Leistung der Mannschaft in der vergangenen Saison. Das ist eine Belohnung für die Spieler, die auch jetzt wieder auf guten Fußball hoffen lassen", sagt Laufer. Der Rasen ist neu eingesät, das Wetter wird schön. Die Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Fußballnachmittag sind also gegeben.

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