Eine Windkraftanlage dreht sich vor dunklen Wolken. Am Donnerstag wird es windig in OWL. - © picture alliance/dpa
Eine Windkraftanlage dreht sich vor dunklen Wolken. Am Donnerstag wird es windig in OWL. | © picture alliance/dpa

NW Plus Logo Wetterwarnung Sturmböen in Ostwestfalen-Lippe - bald folgt der Wetterumschwung

Draußen ist es derzeit noch trüb und nass. Doch das Aprilwetter hat bald ein Ende und es werden teils sommerliche Temperaturen erwartet. Ein Experte erklärt, wann das Wetter in OWL umschlägt.

Désirée Winter
Alexander Graßhoff

Bielefeld. April, April, der macht, was er will. So lässt sich auch die derzeitige Wetterlage einordnen. Nach einem freundlichen und warmen März hat die erste Aprilwoche bereits Schnee, Regen und stürmische Böen gebracht. Lange wird es in Ostwestfalen-Lippe aber nicht mehr trüb und regnerisch bleiben, erklärt Wetterexperte Friedrich Föst. Ein sonniger Lichtblick kündigt sich an. Doch zuvor dürfte es noch stürmisch werden.

"In der ersten Aprilwoche hat es bereits mehr Niederschläge gegeben als im ganzen März", sagt Föst. Bis zum kommenden Wochenende werde das auch noch so bleiben. In ganz OWL sei bis einschließlich Samstag mit typischem Aprilwetter zu rechnen. Schauer, Graupelschauer, etwas Sonne und Graupelgewitter sind möglich. Vor allem in höheren Lagen wie dem Paderborner Hochland, dem Wiehengebirge und dem Delbrücker Land soll es auch nochmal stürmisch werden, sagt der Lübbecker Meteorologe. "Die stürmischen Böen sind aber kein Vergleich zu den Winterstürmen, die wir im Februar erlebt haben. So stürmisch wird es definitiv nicht."

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab am Donnerstagfrüh eine Warnmeldung heraus. Demnach "zieht die markante Kaltfront eines Sturmtiefs, welches sich von der Nordsee in Richtung Ostsee verlagert, über NRW hinweg. Dahinter strömt etwas kühlere Meeresluft ein", schreibt der DWD. Konkret sei zu Beginn mit starken, teils auch stürmischen Böen zwischen 55 und 75 km/h zu rechnen. Im exponierten Bergland seien auch einzelne Sturmböen bis 85 km/h möglich.

Wetterexperte warnt

Im Verlauf des Vormittags soll es zu einzelnen Gewittern mit Sturmböen um 90 km/h kommen. Bis in den Nachmittag seien auch einzelne schwere Sturmböen um 100 km/h nicht ausgeschlossen. Zudem kann es laut DWD örtlich bei Gewittern zu Starkregen kommen. 15 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit seien dann möglich.

Am Vormittag konzentriert sich die Lage im Nordwesten von NRW, im Tagesverlauf verlagert es sich dann nach Südosten. Innerhalb von sechs Stunden seien örtlich Regenmengen um 20 mm wahrscheinlich. Im Verlauf des Abends soll die Gewittergefahr dann nachlassen. Der DWD geht davon aus, dass das Windfeld in der Nacht zum Freitag nach Osten abzieht. Ab der zweiten Nachthälfte ist laut DWD aber in Ostwestfalen und im Bergland noch mit starken bis stürmische Böen zu rechnen.

Jetzt weiterlesen

Schnupper-Abo
1 € / 1. Monat
danach 9,90 € / Monat
  • Einen Monat testen - monatlich kündbar

    danach 9,90 € / Monat
Besondere Konditionen für Zeitungsabonnenten
Herbst-Deal
99 € 69 €
  • Alle Artikel lesen - ein ganzes Jahr mit 30 € Sparvorteil

2-Jahres-Abo
169 €
  • Mehr als 65 € sparen

Bereits Abonnent?

Zum Login

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen in unsere journalistische Arbeit.

Aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und Interviews aus Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und der Welt von mehr als 140 Journalisten für Sie recherchiert. Hier finden Sie unsere Digital-Angebote in der Übersicht.

Mehr zum Thema