Seit Lügde (Kreis Lippe) ist Kindesmissbrauch und Kinderpornografie besonders in den öffentlichen Fokus geraten. - © picture alliance/dpa
Seit Lügde (Kreis Lippe) ist Kindesmissbrauch und Kinderpornografie besonders in den öffentlichen Fokus geraten. | © picture alliance/dpa
NW Plus Logo Fallzahlen steigen auch 2020

"Dann war es das wert": Einblick in die Arbeit eines Kinderporno-Ermittlers

Im Dezernat 43 beim Landeskriminalamt in NRW werden kinderpornografische Dateien ausgewertet. Der Leiter berichtet von der Arbeit - und spricht darüber, was ihm besonders Sorge bereitet.

Lukas Brekenkamp

Bielefeld/Düsseldorf. Sven Scheider (46) leitet das Dezernat 43 beim Landeskriminalamt (LKA). Hier blicken er und seine Mitarbeiter in schreckliche Welten. Das Dezernat 43 sichtet Tag für Tag kinderpornografische Bilder und Videodateien. "Wir schauen in die menschlichen Abgründe", sagt Schneider. Die Datenmengen, die das Team bei der Zentralen Auswertungs- und Sammelstelle Kinderpornografie (ZASt) bearbeitet, haben eine unvorstellbare Größe: 120 Millionen Bilddateien wurden in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren ausgewertet, hinzu kommen drei Millionen Videodateien...

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