In Mülheim an der Ruhr führt der Radschnellweg "RS1" über eine ehemalige Eisenbahnbrücke. - © picture alliance/dpa
In Mülheim an der Ruhr führt der Radschnellweg "RS1" über eine ehemalige Eisenbahnbrücke. | © picture alliance/dpa
NW Plus Logo "Fahrradautobahn durchs Revier"

Wie das Megaprojekt Radschnellweg Ruhr über lokale Hürden stolpert

Eigentlich sollte 2020 eine prestigeträchtige Fahrradstrecke durchs gesamte Ruhrgebiet führen. Doch es hakt gewaltig zwischen Duisburg und Hamm. Dabei ging es mal großspurig los.

Florian Pfitzner

Essen. In der "Radmosphäre" sind Gäste eingekehrt, geradewegs abgefahren vom "Radschnellweg Ruhr". Die Strecke liegt nur wenige Meter vor dem Café in Essen-Altendorf, jenseits der Uferpromenade des künstlich angelegten Niederfeldsees. Der Wirt Holger Kesting wirkt übel gelaunt. Angesprochen auf den Radweg sagt er zunächst nur ein Wort: "Katastrophe". Als Kesting vor dreieinhalb Jahren mit seiner "Radmosphäre" ins Uferviertel zog, hatte er klare Vorstellungen von der Zielgruppe: Freizeitradler und Radsportler, Rentner und Familien...

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