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IT-Spezialisten zweifeln an einer deutlich verbesserten Digitalisierung des Unterrichts in NRW, da Schüler die Plattform Logineo NRW noch immer nicht nutzen können. - © picture alliance
IT-Spezialisten zweifeln an einer deutlich verbesserten Digitalisierung des Unterrichts in NRW, da Schüler die Plattform Logineo NRW noch immer nicht nutzen können. | © picture alliance

Kritik Datenschützer warnen vor der digitalen Schulplattform Logineo NRW

Entgegen der Ankündigungen der NRW-Landesregierung wird Logineo NRW ausgerollt, obwohl Schüler die Plattform noch immer nicht nutzen können. Zudem warnen Experten Lehrer vor der Nutzung.

Carolin Nieder-Entgelmeier Carolin Nieder-Entgelmeier
26.11.2019 | Stand 26.11.2019, 20:01 Uhr

Düsseldorf. 2015 sagt die damals noch regierende rot-grüne Landesregierung in NRW dem digitalen Chaos an Schulen den Kampf an. Mit der Schulplattform Logineo NRW wollte die Landesregierung die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern verbessern und den Unterricht weiter digitalisieren. Vier Jahre, 5,8 Millionen Euro und eine Landtagswahl später rollt die seit 2017 regierende schwarz-gelbe Landesregierung die Schulplattform Logineo nun landesweit aus. Allerdings anders als geplant und verbunden mit großer Kritik, denn Datenschützer warnen seit Jahren vor den Gefahren der Plattform, die noch immer nicht behoben wurden.

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